Schärfer ging es nicht.
Aber irgendwie scheinen die Aroniabeeren in ihrem Wachstum still zu stehen. Mal sehen, wie es weitergeht…
Aus einem Vortrag von Frau Prof. Dr. Kulling, den sie im Wissenschaftspark Golem an der Universität Potsdam gehalten hat, fällt dieses Schaubild besonders auf. Demnach sind mehr als 2/3 aller Krebsursachen auf Tabakgenuß und falsche Ernährung zurückzuführen.

…vor zehn Tagen haben sie ihre tiefrote Farbe, welche sie im Herbst haben werden, schon ein wenig gezeigt und heute sind sie weniger rot als vor zehn Tagen. Aber sie sind größer, was auf dem Foto so nicht ganz rüberkommt, mit dem bloßen Auge jedoch zu sehen ist.

Die kleinen Beerchen an der Dolde wachsen. Was aber viel beeindruckender ist: man kann schon erahnen, daß sie langsam ihre finale Farbe annehmen: ein kräftiges, tiefdunkles Rot mit nachhaltigem Effekt. Wer einmal eine Aroniabeere in der Hand hatte, weiß wovon ich spreche: man bekommt die Farbe kaum mehr mit normalem Waschen von den Handflächen ab. Wegen dieser Farbintensität wurde die Aroniabeere – und wird auch noch immer – als Färbemittel in der Lebensmittelindustrie eingesetzt.
Ein ehemaliger Fleischer erzählte mir mal, daß er zu DDR-Zeiten Fleisch in Aroniasaft getunkt hätte. Der Grund: das Fleisch sah schöner aus und – man staune und höre – es hielt sich länger. Aber das sind längst vergangene Zeiten.