
Die Aroniabeeren sind jetzt reif für die Ernte. Die Beeren haben eine schöne Größe erreicht. Auch geschmacklich haben Sie in den vergangenen Tagen nochmals kräftig an Süße zugelegt. Manche der Beeren sind vom vielen Regen ein wenig aufgeplatzt. In den nächsten Tagen werden wir die Aroniabeeren ernten.
In der Fernsehzeitschrift Gong war ein sehr ausführlicher Bericht über verschiedene Natursäfte oder auch “Power-Drinks” erschienen. Darin wurde insbesondere der Gesundheitsnutzen von Aloevera, Noni, Kombucha, Gingko und Aronia untersucht bzw. verglichen. Das Ganze wurde hochwissenschaftlich von der Technischen Universität in München von Frau Dr. Silvia Roser, Leiterin des Lehrstuhls für Biofunktionalität der Lebensmittel, untersucht. Die Aroniabeere hat dabei sehr gut abgeschnitten. Lesen Sie selbst hier, warum die Aroniabeere selbst die Lebensmittelexpertin ins Schwärmen bringt:

Heute habe ich den ersten Geschmackstest einer Beere an unserem Aroniastrauch durchgeführt, und ich muß sagen, daß die Aronia Melanocarpa gar nicht so herb dieses Jahr schmeckt, wie ich sie vom Vorjahr in Erinnerung habe. Da bin ich ja mal gespannt, wie sie sich noch bis zur Ernte verändern wird. Ansonsten haben die Beeren in den vergangenen Tagen kräftig an Umfang zugelegt.

Alle Jahre wieder kann man das gleiche Phänomen beobachten: sobald die Aroniabeere langsam zur Reife gelangt, sind die Vögel, besonders Amseln, an ihr mächtig interessiert. Daher vermutlich auch ihr zweiter Name, schwarze Vogelbeere. Und alle Jahre wieder wollen Gärtner und andere Aroniapflanzenbesitzer die wertvolle Frucht vor dem diebischen Vogelvieh retten, indem sie sie möglichst früh pflücken.
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Darüber würden sich die Sozis aber freuen. Leider ist nur die Rede von unserer Aroniapflanze. Die hat die Trockenperiode gut überstanden und kräftig an Farbe und Größe zugelegt. Anders als die empfindlichen Äpfel hat der Strauch keine einzige Aroniabeere abgeworfen. Brav!