
Seit Jahren wird wird über das Aussterben der Bienen spekuliert und geschrieben. Einstein, dem Nobelpreisträger, wird sogar nachgesagt, daß es ein Zusammenhang zwischen dem Verschwinden der Bienenvölker und der Apokalypse geben soll. Und auch ich habe mich im Saftblog schon zum vermeintlichen Bienensterben geäußert. Die frohe Kunde heute: Die Bienen sind da! Massenweise flogen sie bei milden Temperaturen um 12° Celsius die blühenden Pflaumenbäume entlang der sächsischen Elbe bei Coswig an. Ein gutes Zeichen, würde Einstein sagen!
Bienen, so meine persönliche Erfahrung, meiden das Herumfliegen bei Temperaturen unter 8° Celsius und mögen auch keine Windstärken von mehr als vier Beaufort. Da sind sie ganz wie wir. Vielleicht ist das das ganze Geheimnis des Bienensterbens? In den vergangenen zwei Jahren war es um die Zeit der Apfelblüte hier recht windig und naßkalt.
PS: Hummeln wurden übrigens ebenfalls bei ihrer emsigen Arbeit gesichtet.

Unsere Coswiger Bauern von der Obstbaugemeinschaft sind ja über die Region hinaus für ihre Aroniaplantagen bekannt. Was man eher nicht weiß, ist: außer Aroniabeeren wird im schönen Elbtal zwischen Radebeul und Meißen auch jede Menge anderes Obst angebaut. Insgesamt auf rund 500 Hektar hat man sich auf eine Vielzahl von leckeren Obstsorten spezialisiert. Darunter neben dem Zellschützer und Freien-Radikalen-Fänger Aronia findet man entlang dem Elbeufer selten gewordene Köstlichkeiten, wie die Quitte eine ist.
Auf etwa 1,1 Hektar werden auch Pflaumen angebaut. Sie gehören zu den Frühblütlern und stehen jetzt in voller Blüte da. Das Bild wurde heute morgen bei milden 12° Celsius unweit der Elbe auf Höhe des Coswiger Ortsteils Brockwitz aufgenommen. Weitere Impressionen von der Pflaumenblüte sind auf der Folgeseite zu sehen. (weiterlesen…)