Eigentlich sind Aroniabeeren für Wespen ein Tabu: die Bitterstoffe der Beeren sind so dominant, daß die Wespe kein Interesse zum Verweilen hat. Es sei denn, die Beere hat so viel Fruchtzucker bzw. Süße aufgebaut, daß die Gier des Insekts überwiegt. Und das ist seit heute bei einem Mostgewicht von rund 125° Oechsle der Fall: die Beeren sind so wunderbar süß, daß die Wespen die Aronia entdecken.
Apropos Wespen und Aronia: (weiterlesen…)
Aroniabeeren haben wir hier ja schon in allen Varianten gezeigt: kleine, große, reife, unreife, vertrocknete und viele Varianten mehr. Das Innere der “Sächsischen Gesundheitsbeere” dagegen noch nie. Also Messer raus, und einmal die Aronia quer durchgeschnitten. Das Ergebnis ist das Bild oben. Sehr schön kann man die recht dicke Schale sehen, in der die meisten der wertvollen Inhaltsstoffe der Beere stecken. Auch das Fruchtfleisch und die Kerne sind ganz gut zu erkennen. Wer auf das Bild klickt, bekommt das Foto in einer größeren und schärferen Auflösung. (weiterlesen…)
Hochsommerliche Temperaturen um 27° Celsius und über 10 Stunden Sonnenschein am Elberadweg in Coswig OT Brockwitz. Da geht die Post in Sachen Süße bei der Aroniabeere so richtig ab. Die Skala auf unserem Refraktometer, mit der man das Mostgewicht in Oechsle und Brix berechnen kann, ist schon fast am Anschlag: 29° Brix oder 125° Oechsle um 18 Uhr des 27. August. Vor drei Tagen hatten wir diese Werte nur an sehr exponierten Stellen an den ersten Sträuchern in Südlage. In welchem Jahr gab’s das schonmal so süße und wohlschmeckende Aroniabeeren! Für die Selbstpflücker der Aroniabeeren am Wochenende sind das richtig gute Nachrichten.
Die Ernte ist im vollen Gange, wie Ihr anhand unserer Einträge sehen könnt. Also packt schnell ein Körbchen (Eimer etc.) ein und kommt an die frische Luft nach Coswig Brockwitz (Achtung: neuer Standort) zur großen Aroniabeeren Nachlese. So schön kann es nach getaner Arbeit sein…
Am Wochenende findet zum zweiten Mal (weiterlesen…)
Die KPS 3 der polnischen Firma Ursus ist solide, sehr solide sogar. Doch die ursprünglich für die Ernte von Johannisbeeren konzipierte Pflückmaschine stößt manchmal bei der Aroniaernte an ihre Grenzen: Das Holz der Aroniabeeren-Sträucher ist wesentlich widerstandsfähiger als das der Johannisbeere. Und so kommt es oft vor, daß gerade mal eine Reihe Aroniapflanzen von der imposanten Maschine hin- und zurück abgeerntet werden kann und dann eine kurze Wartungspause eingelegt werden muß. Nicht nur, daß die Mechanik von Blattwerk und Gehölz der Aroniapflanze befreit werden muß, (weiterlesen…)
An exponierten Stellen mit besonders viel Sonnenstunden haben die Aroniabeeren auf Westeuropas größter Aroniaplantage im sächsischen Coswig an der Elbe viel Süße in Form von Fruchtzucker aufgebaut. Das schmeckt man nicht nur, sondern kann das auch mit Hilfe eines Refraktometers herleiten. Mit diesem optischen Gerät kann man unter anderem das Mostgewicht von Obst bestimmen. Das Mostgewicht wird in Grad Oechsle oder in Grad Brix gemessen. Oechsle und Brix sind Begriffe, die vor allem vom Weinanbau her bekannt sind und Aussagen über die Qualität des Weines herleiten lassen.
Das Bild auf der nächsten Seite… (weiterlesen…)
Bei sonnigem Wetter hat in diesen Tagen die Ernte der sächsischen Aroniabeeren 2008 begonnnen. Mit Hilfe von zwei riesigen Ernterüttelmaschinen vom Typ KPS 3 der polnischen Firma Ursus sind seit Mitte der vergangenen Woche die Mitarbeiter der Obstbau GbR Görnitz & Sohn aus Coswig mit dem Einbringen der Ernte beschäftigt. Inmitten des idyllischen Elbetals liegen hier zwischen Radebeul und Meißen direkt am Elberadweg drei Aroniaanpflanzungen mit insgesamt 33 Hektar Fläche. Die Anfang der 90er Jahre angebaute Plantage ist die größte in Westeuropa.
Gesundheitpflanzen pur auf Westeuropas größter Aroniaplantage an der Elbe in Coswig. Nachdem immer wieder vereinzelte Hagebuttensträucher (viel Vitamin C, aber auch A und B1 sowie B2) zwischen den Aroniabeeren zu finden sind (Bild unten), tauchen jetzt auch die Kamille auf. Das Öl der Kamille hat laut Wikipedia-Autoren antiphlogistische, spasmolytische, karminative, bakterizide und fungizide Eigenschaften.