Wir erhalten oft E-Mails in denen nach Sorten gefragt wird, die für den Anbau am Besten sind. Wir haben in unserem Garten die 3 Kultursorten Nero, Viking und Hughin. Alle 3 gleichen sich, weil es kultivierte Sorten sind, die weniger Gerbsäure als die Wildsorten enthalten. Die Blüte sah bei allen 3 Sorten relativ ähnlich aus. Doch jetzt im Beerenwuchs sind deutliche Unterschiede sichtbar.
Die Nero, die am weitesten Fortgeschrittene kann mit einem stolzen Durchmesser von 13 mm glänzen. Die Dolden hängen voll und haben schon ihr Fell an den Früchten. Bald wird dort die Ernte dran sein, denn mit dem Refraktometer konnten wir bereits jetzt einen Wert von 95 Oechsle messen.
Die Viking, die weit kleinere Beeren hat, ist noch nicht so schwarz. Mit nur noch 8 mm Durchmesser kann man den Unterschied deutlich erkennen. Die Beeren schmecken nicht so streng wie die Nero, im Gegenteil sie gehen in die Geschmacksrichtung Sauerkirsche. Die Dolden sind nicht so üppig behangen und insgesamt wirkt der Strauch ausgedünnter bzw. die Beeren gleichmäßiger verteilt.
Die Hughin, sieht schon ganz anders aus als die Nero. Ihr Durchmesser ist nur knapp 1/3 der Nero. Mit nur 5 mm ist sie die Kleinste. Eine Doldenform ist kaum noch zu erkennen, sie hängen eher gleichmäßig verteilt am Strauch. Ihr Geschmack ist weit weg von “herb oder pälzern”. Die Hughin wird wahrscheinlich noch süßer sein als die anderen beiden Sorten. Wir werden sie in den nächsten Tagen mit dem Refraktometer mal messen.
Über die Wildsorten Aronia prunifolia und arbutifolia berichte ich im nächsten Eintrag.
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[...] tun. Im Frühjahr treiben die Pflanzen dann um so besser und haben auch mehr Blüten und größere Früchte, als wenn man sie erst im Frühjahr pflanzt. Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 10. September [...]
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