An exponierten Stellen mit besonders viel Sonnenstunden haben die Aroniabeeren auf Westeuropas größter Aroniaplantage im sächsischen Coswig an der Elbe viel Süße in Form von Fruchtzucker aufgebaut. Das schmeckt man nicht nur, sondern kann das auch mit Hilfe eines Refraktometers herleiten. Mit diesem optischen Gerät kann man unter anderem das Mostgewicht von Obst bestimmen. Das Mostgewicht wird in Grad Oechsle oder in Grad Brix gemessen. Oechsle und Brix sind Begriffe, die vor allem vom Weinanbau her bekannt sind und Aussagen über die Qualität des Weines herleiten lassen.
Das Bild auf der nächsten Seite……zeigt Aroniafreundin Evelyn beim Messen des Mostgewichtes der Aronia mit dem Refraktometer. Bei Messungen der Qualitäten der Aroniabeere auf der Anlage in Coswig OT Brockwitz wurde am Sonntag, 24. August, ein hohes Mostgewicht von durchschnittlich 90° Oechsle oder rund 21° Brix von uns registriert. Für die Qualität der Aroniabeeren 2008 ist dies ein guter Wert. Zur Zeit läuft auf allen drei Anlagen der Coswiger Aroniaplantage die Ernte 2008. Die Aroniabeeren aus dem Elbetal werden überwiegend zu Konzentrat für die Verwendung als Lebensmittelfarbe verarbeitet.
In der Fachliteratur werden Brixwerte der Aroniabeere zwischen 18° und 20° als gut bezeichnet. In der Regel schmecken Beeren dieser Qualitäten noch stark astringierend. Unsere Messungen an Stellen mit besonders vielen Sonnenstunden ergaben Werte von durchschnittlich 26° Brix oder 110° Oechsle. Das Bild oben zeigt sogar Spitzenwerte von 29° Brix (linke Spalte) bzw. 125° Oechsle (mittlere Spalte). Einzelne Aroniabeeren, die diese Werte erreichten, sind bereits mit einer verschrumpelten Schale gekennzeichnet – ein erstes Anzeichen für das Vertrocknen der Beere (Bild unten). Allerdings sind diese – rosinenähnlichen – Beeren recht schmackhaft. Den säuerlich-herben astringierenden Geschmack haben sie meist verloren.
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[...] Anders als im Vorjahr haben die Wetterbedingungen in diesem Jahr für eine durchschnittliche bis gute Ernte im Elbtal gesorgt: keine Nachtfröste im Mai, viel Feuchtigkeit, aber auch Sonne im Frühjahr und den Sommermonaten. Waren es nur rund 1,5 bis 2 Tonnen Ertrag in 2007, so werden wahrscheinlich dieses Jahr etwa 5 bis 6 Tonnen Ernteertrag erreicht werden. Bei Messungen der Qualitäten der Aroniabeere wurde am Sonntag, 24. August, auch ein hohes Mostgewicht von durchnschnittlich 90° Oechsle von uns registriert. Mehr dazu in dem Beitrag “Besonders süße Aroniabeeren in diesem Jahr”. [...]
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[...] kann, ist schon fast am Anschlag: 29° Brix oder 125° Oechsle um 18 Uhr des 27. August. Vor drei Tagen hatten wir diese Werte nur an sehr exponierten Stellen an den ersten Sträuchern in [...]
Pingback: Das Aroniablog » Süße der Aroniabeeren: Skala fast am Anschlag! | – 27. August 2008 @ 21:56
[...] wie gierig die Gemeine Wespe sich auf die Aroniabeere stürzt. Hielten sich vor Tagen bei Oechle-Werten von 90° bis 100° die Wespen noch von der Aronia fern, so sind sie heute regelrecht verrückt [...]
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[...] größeres Bild.Dieses Jahr, so hört man allerorten, sind die Aroniabeeren nicht nur sehr süß, sondern auch recht groß. In der Fachliteratur werden die Beeren der Sorte Aronia melanocarpa [...]
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