Wunderschöne Bilder, direkt von der Bosel über die größten, westeuropäischen Aroniaplantagen, filmte der MDR rechtzeitig zum Indian Summer für sein Lokal-Magazin “Sachsenspiegel” Ende Oktober 2008 auf unsere Einladung hin. (Frontbild: Schloß Scharfenberg hinter Aroniasträuchern)
Das Wetter war filmreif, auch für die zahlreichen Besucher an unserem Aronia-Vereinswagen, die mit guter Laune der Filmcrew Rede und Antwort standen. Wir finden ein sehr gelungener Kurzfilm und bedanken uns recht herzlich für diese schönen Sequenzen aus dem wunderschönen Elbtal bei Coswig.
Leider ist in der Moderation des Filmes ein kleiner Schönheitsfehler. Die Aroniaplantagen sind zusammen cirka 33 Hektar groß und nicht 2×33 Hektar wie gesendet.
Indian summer an der Elbe: der MDR nutzte gestern diesen wunderschönen Oktobertag, um die Herbstfärbung der Aroniabeere zu filmen.
Volle Leuchtkraft: leicht verspätet erscheinen jetzt die Aroniabeeren am Elberadweg in einem prächtigen roten Kleid. Foto: Killig
Um rund zehn Tage verspätet gegenüber dem langjährigen Mittel ist jetzt die Rotfärbung der Aroniabeeren am Elberadweg kurz vor ihrem Höhepunkt. Leider spielte in den vergangenen Tagen das Wetter nicht so richtig mit. Der zum Teil recht dichte Nebel am Elbeufer lies die Leuchtraft der Aroniabeeren etwas verbleichen. Und auch das Foto, das heute auf gut einer Viertelseite der Dresdner Neuesten Nachrichten das Aroniarot zeigt, entstand im dichten Nebel. Fotograf Oliver Killig mußte schon sein ganzes Können einsetzen, um dieses Bild bei den miesen Witterungsbedingungen zu hinzubekommen.
Übrigens: Für das Wochenende ist viel Sonnenschein für das Elbtal bei Coswig angesagt – da zeigt sich dann die Aronia von ihrer besten Seite.
in the Elbe-Valley” würde der Satz sicherlich fortgeführt. Dieser Tage ist eines der ganz besonderen Naturschauspiele im Elbtal zu beobachten. Die Rotfärbung der Aroniapflanzen erreicht eine unglaubliche Intensität, so dass mancher Besucher an unserem Vereinswagen direkt neben dem Elberadweg ins Staunen gerät und von Superlativen wie “Sächsischer Indian Summer” gebrauch macht. Selbst uns, die dieses Ereigniss schon seit 3 Jahren beobachten, läßt es nicht kalt, denn auch wir geraten immer wieder ins Schwärmen. Dies äußert sich dann meistens im Zücken der Kamera und dann hagelt es Aroniabilder auf die Speicherkarte. Ein paar Eindrücke. Im Übriegen handelt es sich hier um die Aronia melanocarpa der Sorte Nero.
Zugegeben ich habe es mir etwas leicht gemacht und nur eine Sorte Früchte in den Rumtopf gegeben. Bei der Sorte Aronia melanocarpa Nero handelt es sich jedoch um die ertragsmäßig und geschmacklig beste Sorte, welche ebenso einen sehr hohen Antioxidantien-Gehalt hat. Ja, ja ich weiß, einen richtigen Rumtopf beginnt man im Juni mit den ersten Erdbeeren. Dazu haben ich ein schönes altes Rezept gefunden. Herrlich ist, was man damals alles hineinwerfen durfte (Salizylsäure) und heute in Lebensmitteln verboten ist.
Die Aroniabeeren haben wir heute frisch von der Aronia-Ernte (späte Nachlese) erhalten. Da wir den Bauern
Große Beeren 2008: Rund 13 Millimeter Durchmesser wurde für die Aronia melanocarpa der Sorte Nero auf der Plantage in Coswig gemessen. Klick für größeres Bild.
Dieses Jahr, so hört man allerorten, sind die Aroniabeeren nicht nur sehr süß, sondern auch recht groß. In der Fachliteratur werden die Beeren der Sorte Aronia melanocarpa Nero mit einem Durchmesser von 6 bis 13,5 Millimeter beschrieben. Wir haben das mal nachgemessen. Auf der Plantage am Elberadweg in Coswig-Brockwitz haben wir einen Durchmesser von rund 13 Millimeter feststellen können. Also ein Spitzenwert.
Wer in seinem Garten größere Beeren erntet, kann uns das gerne mitteilen. Schön wäre ein Foto, die Sorte und das Alter des Aroniastrauchs sowie Standort (sonnig, schattig) und Bodenbeschaffenheit. Danke schon mal im Voraus.
… oder doch besser Labrador-Wohl, fühlt sich Shiva, wenn sie Aroniabeeren fressen darf.
Die neunjährige Hündin war schon vor einem Jahr auf den Geschmack gekommen und hatte eifrig die Beeren auf der Plantage am Elberadweg bei Coswig gefressen. Dieses Jahr geht sie sogar in die Plantage rein und frißt die Aronia direkt vom Strauch. Wenn ich sie dabei erwische und eine Kameras dabei habe, werde ich einen Schnappschuß versuchen. Sieht wirklich lustig aus – man zweifelt, ob es sich noch um einen Hund handelt.
So auch gestern mit durchschlagendem Erfolg: Statt täglich ein Mal ihr Geschäft zu verrichten, mußte sie heute gleich vier mal…