Die Ernte ist im vollen Gange, wie Ihr anhand unserer Einträge sehen könnt. Also packt schnell ein Körbchen (Eimer etc.) ein und kommt an die frische Luft nach Coswig Brockwitz (Achtung: neuer Standort) zur großen Aroniabeeren Nachlese. So schön kann es nach getaner Arbeit sein…
Am Wochenende findet zum zweiten Mal (weiterlesen…)
An exponierten Stellen mit besonders viel Sonnenstunden haben die Aroniabeeren auf Westeuropas größter Aroniaplantage im sächsischen Coswig an der Elbe viel Süße in Form von Fruchtzucker aufgebaut. Das schmeckt man nicht nur, sondern kann das auch mit Hilfe eines Refraktometers herleiten. Mit diesem optischen Gerät kann man unter anderem das Mostgewicht von Obst bestimmen. Das Mostgewicht wird in Grad Oechsle oder in Grad Brix gemessen. Oechsle und Brix sind Begriffe, die vor allem vom Weinanbau her bekannt sind und Aussagen über die Qualität des Weines herleiten lassen.
Das Bild auf der nächsten Seite… (weiterlesen…)
Gesundheitpflanzen pur auf Westeuropas größter Aroniaplantage an der Elbe in Coswig. Nachdem immer wieder vereinzelte Hagebuttensträucher (viel Vitamin C, aber auch A und B1 sowie B2) zwischen den Aroniabeeren zu finden sind (Bild unten), tauchen jetzt auch die Kamille auf. Das Öl der Kamille hat laut Wikipedia-Autoren antiphlogistische, spasmolytische, karminative, bakterizide und fungizide Eigenschaften.
Wir erhalten oft E-Mails in denen nach Sorten gefragt wird, die für den Anbau am Besten sind. Wir haben in unserem Garten die 3 Kultursorten Nero, Viking und Hughin. Alle 3 gleichen sich, weil es kultivierte Sorten sind, die weniger Gerbsäure als die Wildsorten enthalten. Die Blüte sah bei allen 3 Sorten relativ ähnlich aus. Doch jetzt im Beerenwuchs sind deutliche Unterschiede sichtbar.
Die Nero, die am weitesten Fortgeschrittene kann mit einem stolzen Durchmesser von 13 mm glänzen. (weiterlesen…)

Ein seltenes Bild! Beim Streifzug durch die Aroniaplantage in Coswig-Brockwitz am Elberadweg fand ich vertrocknete Aroniabeeren aus dem Vorjahr neben der gerade beginnenden Blüte 2008. Offensichtlich hatten sich die beiden Aroniabeeren so gut versteckt, daß selbst die Vögel sie im vergangenen Herbst nicht entdecken konnten.
Vielleicht hätten wir besser ein Boot anstelle eines Bauwagens nehmen sollen! Gestern wurde unser, zum Informationswagen über die Aroniabeere umgestalteter Bauwagen an den Elberadweg bei Coswig-Kötitz gebracht. Der Blick auf die Nahe Elbe sagte alles: nach drei Tagen Dauerregen war sie schon wieder beachtlich angestiegen. Das tut sie offensichtlich immer um diese Jahreszeit. Vor zwei Jahren gab es ein heftiges Elbehochwasser, das die gesamte Plantage unter Wasser setzte.

Es schüttet wie aus Kübeln bei Temperaturen um 7° Celsius. Die Bienen haben sich bei dem Sauwetter auch wieder verzogen. Nur die Aroniabeere bereitet sich auf ihre Blüte vor. Die wird wohl in den nächsten zehn Tagen ihre volle weiße Pracht entfachen (Bild unten), und so ist auch der Termin für das große Blütenfest direkt an der Aroniaplantage in Coswig vorgegeben. Es wird Sonntag, der 27. April werden. Alle Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. Jetzt muß nur noch das Wetter mitspielen, damit rund um die Aroniablüte ein kurzweiliges Rahmenprogramm für jung und alt gelingen kann. (weiterlesen…)
Evelyns Garten in Dresden ist sozusagen eine Aroniapflanzen-Versuchsanstalt. Sie hat dort jeweils eine Kultursorte aus der Familie der Aronia melanocarpa angepflanzt. Jetzt hat sie die Pflanzen einmal fotografiert, um den optischen Unterschied der einzelnen Sorten zu dokumentieren. Den kann man besonders gut vor der Blüte erkennen. Zur Erklärung schreibt sie:
“Die Viking (finnische Variante) ist am weitesten in ihrem Wachstum fortgeschritten (Bild oben). Danach kommt die Nero (slowakische Variante, Bild unten), und merklich weit zurück ist die Hughin (schwedische Variante, Bild rechts).
Außerdem kann man sehr schön sehen, daß die Sorten Viking und Nero doldenförmige Blütenstände haben, wogegegen die Hughin ganz anders aussieht. Die Viking und die Nero unterscheiden sich im Aussehen recht wenig, auch ist der Wuchs ähnlich schnell. Die Endhöhe soll aber anders sein. Die Viking wird wohl nicht so hoch wie die Nero. Lassen wir uns überraschen.”