Eigentlich sind Aroniabeeren für Wespen ein Tabu: die Bitterstoffe der Beeren sind so dominant, daß die Wespe kein Interesse zum Verweilen hat. Es sei denn, die Beere hat so viel Fruchtzucker bzw. Süße aufgebaut, daß die Gier des Insekts überwiegt. Und das ist seit heute bei einem Mostgewicht von rund 125° Oechsle der Fall: die Beeren sind so wunderbar süß, daß die Wespen die Aronia entdecken.
Apropos Wespen und Aronia: Leider kommt es auch bei uns am Aronia-Informationswagen ab und zu Wespenstichen. Die können durchaus schmerzhaft sein und zu Entzündungen oder gar allergische Reaktionen führen. Unsere Erfahrung zeigt, daß die Aroniabeere rasch bei Wespenstichen helfen kann. Die entzündungshemmende Wirkungen der Antoxiane scheint dem Gift die Wirkung zu nehmen. Wir haben in den vergangenen Tagen sechs Stiche gezählt und sechs mal eine Hälfte einer durchgeschnittenen Aroniabeere auf den Einstich für mehrer Minuten leicht gedrückt. Ergebnis: Selten kamen die vom Wespenstich bekannten Schmerzen auf und von der Bildung einer Entzündung war in keinem Fall etwas zu sehen. Entsprechen gut fühlten sich die Gestochenen.
Ich möchte aber auch unbedingt darauf hinweisen, daß diese Erfahrungen lediglich auf die wenigen, subjektiven Erfahrungen basieren und auf keinen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Es scheint aber dennoch zu funktionieren.
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[...] auf die Aroniabeere stürzt. Hielten sich vor Tagen bei Oechle-Werten von 90° bis 100° die Wespen noch von der Aronia fern, so sind sie heute regelrecht verrückt darauf. Jetzt scheint die Süße der Aroniabeere [...]
Pingback: Das Aroniablog » Die unerträgliche Gier der Gemeinen Wespe | – 29. August 2008 @ 17:02