
Eigentlich hätten wir die Aroniabeeren an unserer Pflanze schon Mitte der vergangenen Woche pflücken müssen: sie sind heute schon überreif, und wie auf dem Foto unschwer zu erkennen ist, sind einige der Beeren bereits am vertrocknen.
Ich werde mich also gleich mal an die Ernte machen.

Die Aroniabeeren sind jetzt reif für die Ernte. Die Beeren haben eine schöne Größe erreicht. Auch geschmacklich haben Sie in den vergangenen Tagen nochmals kräftig an Süße zugelegt. Manche der Beeren sind vom vielen Regen ein wenig aufgeplatzt. In den nächsten Tagen werden wir die Aroniabeeren ernten.

Heute habe ich den ersten Geschmackstest einer Beere an unserem Aroniastrauch durchgeführt, und ich muß sagen, daß die Aronia Melanocarpa gar nicht so herb dieses Jahr schmeckt, wie ich sie vom Vorjahr in Erinnerung habe. Da bin ich ja mal gespannt, wie sie sich noch bis zur Ernte verändern wird. Ansonsten haben die Beeren in den vergangenen Tagen kräftig an Umfang zugelegt.

Darüber würden sich die Sozis aber freuen. Leider ist nur die Rede von unserer Aroniapflanze. Die hat die Trockenperiode gut überstanden und kräftig an Farbe und Größe zugelegt. Anders als die empfindlichen Äpfel hat der Strauch keine einzige Aroniabeere abgeworfen. Brav!

Nein, nein, ich spreche nicht von der ehemaligen Regierung von Bundeskanzler Schröder. Ich meine die aktuelle Entwicklung der Aroniabeere: sie entwickelt sich langsam, zeigt einen leicht pelzigen Überzug und ist vorne schon rot und hinten noch grün.
Schärfer ging es nicht.
Aber irgendwie scheinen die Aroniabeeren in ihrem Wachstum still zu stehen. Mal sehen, wie es weitergeht…

…vor zehn Tagen haben sie ihre tiefrote Farbe, welche sie im Herbst haben werden, schon ein wenig gezeigt und heute sind sie weniger rot als vor zehn Tagen. Aber sie sind größer, was auf dem Foto so nicht ganz rüberkommt, mit dem bloßen Auge jedoch zu sehen ist.

Die kleinen Beerchen an der Dolde wachsen. Was aber viel beeindruckender ist: man kann schon erahnen, daß sie langsam ihre finale Farbe annehmen: ein kräftiges, tiefdunkles Rot mit nachhaltigem Effekt. Wer einmal eine Aroniabeere in der Hand hatte, weiß wovon ich spreche: man bekommt die Farbe kaum mehr mit normalem Waschen von den Handflächen ab. Wegen dieser Farbintensität wurde die Aroniabeere – und wird auch noch immer – als Färbemittel in der Lebensmittelindustrie eingesetzt.
Ein ehemaliger Fleischer erzählte mir mal, daß er zu DDR-Zeiten Fleisch in Aroniasaft getunkt hätte. Der Grund: das Fleisch sah schöner aus und – man staune und höre – es hielt sich länger. Aber das sind längst vergangene Zeiten.