
Die kleinen Beerchen an der Dolde wachsen. Was aber viel beeindruckender ist: man kann schon erahnen, daß sie langsam ihre finale Farbe annehmen: ein kräftiges, tiefdunkles Rot mit nachhaltigem Effekt. Wer einmal eine Aroniabeere in der Hand hatte, weiß wovon ich spreche: man bekommt die Farbe kaum mehr mit normalem Waschen von den Handflächen ab. Wegen dieser Farbintensität wurde die Aroniabeere – und wird auch noch immer – als Färbemittel in der Lebensmittelindustrie eingesetzt.
Ein ehemaliger Fleischer erzählte mir mal, daß er zu DDR-Zeiten Fleisch in Aroniasaft getunkt hätte. Der Grund: das Fleisch sah schöner aus und – man staune und höre – es hielt sich länger. Aber das sind längst vergangene Zeiten.
« Entwickelt sich die Aroniablüte zurück? – Versteh’ einer die Aroniabeere… »
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