Was soll das denn sein, werdet ihr euch fragen. Tatsächlich handelt es sich hier um die Aronia melanocarpa. Herr Hermann H. aus Schwarzenberg hat in den 80er Jahren bei sich im Garten die Aronia angepflanzt und immer so verschnitten, dass sich aus dem üblichen Strauch ein Baum entwickelt. Diese Form des Halb- oder auch Hochstammes gibt es vereinzelt und selten in Baumschulen zu kaufen.
Herr H. war so lieb und hat uns ein Bild von seinem vor Vogeldiebstahl geschützen Aronia-Baum geschickt. Das finden wir einen Blog-Beitrag wert!
Er erzählte uns am Telefon, dass die Amseln inzwischen so schlau sind und vom Boden aus unter das Netz gehen, um sich die Beeren zu klauen. Deshalb muss Hermann H. die Aronia immer so beschneiden, dass das Netz am Stamm zusammengebunden werden kann (mit Klick aufs Bild Großansicht).
Danke Herr Hermann H.
Diese Aufnahme entstand kurz vor Weihnachten direkt an der Aroniaplantage in Coswig an der Elbe. Weitere wunderschöne Bilder sehen Sie hier (weiterlesen…)
Das noch heute wohlschmeckende Beeren an den Sträuchern in manchen Gärten hängen, liegt wohl eher an der kräftigen und mit Antioxidantien durchsetzten Schale und dem allgemein sehr robusten Daherkommen der Aronia. Temperaturen von -30°C, Eisregen und Schnee machen der Aronia gar nichts aus, solange diese in der Erde eingepflanzt sind. Aber auch das Einpflanzen von wurzelnackten Sträuchern (Sträucher mit nackter Wurzel, also ohne Erde und Topf) ist problemlos bis in den Dezember und bei milderen Temperaturen (nicht unter -10°C) auch im Januar und Februar möglich, ausgenommen bei Bodenfrost, welcher jedoch erst nach mehreren Tagen unter -5°C entsteht.
Immer öfter kommt deshalb in den letzten Tagen die Frage (weiterlesen…)
Wirklich nobody wusste was da mit Herrn Double U Bush los war beim G20 Gipfel in diesem Jahr. Wir wollen uns nicht an Mutmaßungen beteiligen und wir sind auch kein politisches Blog (Weblog = Internet-Tagebuch), jedoch sind wir ein illustres Völkchen und somit für solcherlei Unsinn gern einmal zu haben. Bitte nehmt mich nicht zu ernst!
Manchmal lese ich die in Amerika als linksliberal geltende HuffPost (Huffington Post) um die neuesten Infos über die absolvierte Wahl oder andere Neuigkeiten aus “good” new Amerika zu bekommen. Übrigens ist die HuffPost ein mehrfach ausgezeichnetes Internetportal und wenn man dem glauben darf was die Medien schreiben, sogar das Meistgelesene, sozusagen Spiegel-Online der USA. Just dabei fiel mir dieses wohl bei Youtube allseits beliebte CNN-Video in den Schoß. Dabei erwischte ich mich bei einer Gehässigkeit, dem Lachen über andere Leute. Bitte sagt mir, dass dieses Video ein Witz ist! Bestimmt hatte er alle schon hinter der Bühne begrüßt, oder er hat schon vollends mit dem ihm übertragenen Amt abgeschlossen. Vielleicht ist er jedoch in den letzten Wochen einem solch oxidativen Streß unterlegen, dass er förmlich von freien Radikalen überschwemmt wurde. Dies wiederum würde eine dringende Antioxidantien-Kur nötig machen, welche wir ihm in Form von Aronia (Aroniabeeren, Aroniagelee oder Aroniasaft) verschaffen könnten.
Ungern heben wir jemanden hervor, aber “unser” Martin (Bild links) hat sich wirklich die “Dunkelviolette Aroniahand“ an diesem Tag verdient. Einen Aronia-Strauch nach dem anderen packte er geduldig ein und war sich zu nichts zu schade. Irgendwann mußte ich ihm dann eine Aronia-Wurst, ja schon fast hereinzwängen damit er uns nicht umfällt.
Es war grossartig und hat uns zeitweise sprachlos gemacht was alle geleistet haben. Ein Riesen-Aronia-Dankeschön an alle Helfer! Bilder sagen mehr als Worte. Dank an Uli & Martin dafür.
Ein ganz herzlicher Dank geht auch an alle Aroniafreunde, die unserer Einladung an die Elbe gefolgt waren und unser Jahresabschlußfest mit Ihrer Anwesenheit geehrt haben. Sollten Sie Fotos vom Fest und der Aronia gemacht haben, veröffentlichen wir diese gern hier. (weiterlesen…)
Diese Frage haben wir schon öfters gehört, obwohl Westeuropas größte Aronia-Plantagen nicht klein sind, kann man Sie mit dem Auto kommend doch verfehlen. Damit dies unseren lieben Aronia-Liebhabern nicht passiert, gibt es anbei eine kleine Beschreibung und den Link zur Standortseite des Vereinswagens, wo auch unser diesjähriges Herbstfest stattfindet. Die Stadt Coswig unterstützt uns beim Finden unseres Vereins-Standortes tatkräftig mit Verkehrs-Schildern. Wer jedoch mit dem Fahrrad unterwegs ist und dem Oktober-Wetter trotzen will, wird diese rote Sensation, auch “Sächsischer Indian Summer” genannt, nicht verpassen.
Die Einladung zum Aronia-Herbstfest 2008 erhalten Sie über diesen Link und die genaue Standortbeschreibung finden Sie hier.
Wir freuen uns auf viele Besucher und hoffentlich tolles Wetter. Bis zum Sonntag zwischen Elbe und dem rotem Meer aus Aroniablättern.
Nach wenigen Minuten war alles vorbei: Millionen von Essigfliegen schwirrten über die Aronia-Plantage in Coswig-Brockwitz.