Aronia-Tagebuch

Aronia-Baum 2,80×2,80 Meter

Mittwoch, 12. August 2009 von Aroniafreund
2,80m Höhe und 2,80m Durchmesser

2,80m Höhe und 2,80m Durchmesser - bei Klick größeres Bild

Was soll das denn sein, werdet ihr euch fragen. Tatsächlich handelt es sich hier um die Aronia melanocarpa. Herr Hermann H. aus Schwarzenberg hat in den 80er Jahren bei sich im Garten die Aronia angepflanzt und immer so verschnitten, dass sich aus dem üblichen Strauch ein Baum entwickelt. Diese Form des Halb- oder auch Hochstammes gibt es vereinzelt und selten in Baumschulen zu kaufen.

Herr H. war so lieb und hat uns ein Bild von seinem vor Vogeldiebstahl geschützen Aronia-Baum geschickt. Das finden wir einen Blog-Beitrag wert!

Er erzählte uns am Telefon, dass die Amseln inzwischen so schlau sind und vom Boden aus unter das Netz gehen, um sich die Beeren zu klauen. Deshalb muss Hermann H. die Aronia immer so beschneiden, dass das Netz am Stamm zusammengebunden werden kann (mit Klick aufs Bild Großansicht).

Danke Herr Hermann H.

Wann ist die Aronia endlich reif? Größe der Beeren beeindruckt!

Dienstag, 28. Juli 2009 von Aroniafreund
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aufgeschnittene-Aronia-vom-28.Juli 2009 - Klick für großes Bild -

Diese Frage wird uns mittlerweile mindestens 10-mal am Tag gestellt und Sie ist das am meisten besprochene Thema, wenn es um Aronia geht in diesen Tagen. Unsere Internetantwort läßt nicht lange auf sich warten, vorher mußten wir noch etwas fotografieren und in den Aronia-Fotoarchiven wühlen.

Wie Ihr deutlich bei der aufgeschnittenen Aroniabeere sehen könnt, (weiterlesen…)

Vorsicht vor zu früher Ernte!!!

Mittwoch, 22. Juli 2009 von Jörg Holzmüller
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Aroniabeeren-am-Strauch-Juli-2009 - Klick für großes Bild-

In den letzten Wochen färbten sich die Aronien zunehmend dunkler, jedoch sieht man immer noch einen leicht blau-rötlichen Schimmer. Die Entwicklung sieht man deutlich an den beiden vorherigen Beiträgen. Warum schreiben wir das?

Der am häufigsten gemachte Fehler beim Ernten von Aroniabeeren ist die zu frühe Ernte. Selbst wenn die Beeren jetzt schon reif aussehen und eventuell auch schon genießbar sind, reif sind sie noch lange nicht. Der ideale Erntezeitpunkt bei Aronien liegt von cirka Mitte August bis Mitte September. Selbst wenn Ihr die Ernte einmal verpassen solltet, Aroniabeeren bleiben bis zum ersten Frost im Dezember hängen, wenn nicht die Vögel schneller sind. Da sind wir auch schon beim zweithäufigst gemachten Fehler. Vögel wissen was gut für sie ist und schwups sind die Beeren alle weg. Also, wenn Ihr die Aroniabeeren essen wollt und nur 1-2 Sträucher davon im Garten habt, dann legt unbedingt ein Netz (ne Gardine tut es auch) drüber.

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unreife-Aroniabeeren-am Strauch-2009 - Klick für großes Bild -

Querschnitt der Aroniabeere zeigt unterschiedlichen Reifegrad an

Sonntag, 12. Juli 2009 von Jörg Holzmüller
Unterschiedliche Reife der Aroniabeeren an einer Dolde. Das Foto zeigt die Sorte Nero fotografiert am 12 Juli 2009.

Unterschiedliche Reife der Aroniabeeren an einer Dolde. Das Foto zeigt die Sorte Nero fotografiert am 12 Juli 2009.

Interessant ist die Entwicklung der einzelnen Aroniabeeren bei mir zu Hause. Obwohl die Beeren an einer Dolde sind und somit auch praktisch den selben Umweltbedingungen ausgesetzt, gibt es erhebliche Unterschiede im Reifegrad der Beeren: manche haben äußerlich schon ein tiefes Rot angenommen, andere verfärben sich gerade mal hellrot und wiederum andere sind noch so grün, wie sie noch vor vier Wochen waren. (weiterlesen…)

Aroniabeeren reifen trotz Regen langsam

Mittwoch, 24. Juni 2009 von Aroniafreund
aroniadolde-1

Aroniadolde-etwas-schattiger-Ende-Juni-2009

Für alle Aroniafreunde ein paar Bilder, welche mir heute gelungen sind bei einer kurzen Regenpause. Die Färbung der Beeren hat deutlich sehbar begonnen. Je nach Standort sind die Beeren schon röter oder fangen eben gerade erst an sich zu färben. (weiterlesen…)

Mit grüner Seife gegen die Läuse in den Aroniablättern

Dienstag, 12. Mai 2009 von Jörg Holzmüller
grueneseife

Grüne Seife ist ein gutes Hausmittel, um Läuse aus Pflanzen zu vertreiben.

Eine Dame aus Bayern hatte in diesem Frühjahr etliche Aroniaplanzen der Sorte Nero bestellt. Diese Sorte ist besonders ertragreich, frosthart bis etwa -35° Celsius und eigentlich kennt sie auch keine Schädlinge. Doch jetzt hat die Aronia-Freundin Läuse an den jungen Blättern entdeckt. Das kommt sehr selten vor und hat mit dem untypisch warmen April zu tun. Dieses Wetter läßt die Läuse-Population geradezu explodieren. Nach Rücksprache mit einigen Gartenexperten scheint sich diese Feststellung zu bewahrheiten: alle sprechen von ungewöhnlich vielen Läusen im Gartenbereich.

Für die Aroniabeere ist es, wie schon erwähnt, eher untypisch. Der herbe Geschmack des Aronia-Muttersaftes und auch der getrockneten Beeren geht auch vom Holz und den Blättern aus und ist zumindest für viele Schädlinge nicht zu ertragen. Die Läuse scheint das aber in diesem Frühjahr wenig zu interessieren. Was also tun?

Jörg Eggert, von der Baumschule Eggert, einer der erfahrensten Aronia-Experten überhaupt, empfiehlt schlichtweg handelsübliche flüssige grüne Seife mit Wasser verdünnt auf das Blattwerk zu spritzen. Dabei sollte ein Mischungsverhältnis von etwa 4 oder 5 Teile Wasser zu einem Teil Seife verwendet werden. Der Vorgang kann und sollte in den folgenden Tagen durchaus wiederholt werden, möglicherweise sogar mehrfach. Grundsätzlich sollte auch weiterhin beobachtet werden, ob sich erneut Läuse in den Blättern der Aronia angesiedelt haben. Dann denn Vorgang mit der grünen Seife wiederholen.

Die Aroniapflanze nimmt durch dieses bewährte Hausmittel keinerlei Schaden, und die Seife baut sich ökologisch beim nächsten Regenguß wieder ab.

Aronia im Winterschlaf

Samstag, 27. Dezember 2008 von Aroniafreund
aronia-im-schnee-m-scharfen1

Aroniaplantage-bei-Coswig-2008-verschneit (Klick für großes Bild)

Diese Aufnahme entstand kurz vor Weihnachten direkt an der Aroniaplantage in Coswig an der Elbe. Weitere wunderschöne Bilder sehen Sie hier (weiterlesen…)

Frost, Eis, Regen, Schnee – Aronia pflanzen oh wee?

Donnerstag, 20. November 2008 von Aroniafreund
Dieser Spruch fiel mir bei dem heutigen Wetter und dem passenden Bild spontan ein.
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Die letzten Aroniabeeren am Strauch bei November-Wetter - per Klick vergößerte Ansicht -

Das noch heute wohlschmeckende Beeren an den Sträuchern in manchen Gärten hängen, liegt wohl eher an der kräftigen und mit Antioxidantien durchsetzten Schale und dem allgemein sehr robusten Daherkommen der Aronia. Temperaturen von -30°C, Eisregen und Schnee machen der Aronia gar nichts aus, solange diese in der Erde eingepflanzt sind. Aber auch das Einpflanzen von wurzelnackten Sträuchern (Sträucher mit nackter Wurzel, also ohne Erde und Topf) ist problemlos bis in den Dezember und bei milderen Temperaturen (nicht unter -10°C) auch im Januar und Februar möglich, ausgenommen bei Bodenfrost, welcher jedoch erst nach mehreren Tagen unter -5°C entsteht.

Immer öfter kommt deshalb in den letzten Tagen die Frage (weiterlesen…)

Hallo und Willkommen

Die Arbeitsgemeinschaft Aroniabeere hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Erhalt der Aronia-Pflanze in Deutschland und speziell in Sachsen zu fördern und den Bekanntheitsgrad dieser gesunden Beere zu steigern. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen dieses Weblogs - und laden Sie ein mit uns zu diskutieren!

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