Was soll das denn sein, werdet ihr euch fragen. Tatsächlich handelt es sich hier um die Aronia melanocarpa. Herr Hermann H. aus Schwarzenberg hat in den 80er Jahren bei sich im Garten die Aronia angepflanzt und immer so verschnitten, dass sich aus dem üblichen Strauch ein Baum entwickelt. Diese Form des Halb- oder auch Hochstammes gibt es vereinzelt und selten in Baumschulen zu kaufen.
Herr H. war so lieb und hat uns ein Bild von seinem vor Vogeldiebstahl geschützen Aronia-Baum geschickt. Das finden wir einen Blog-Beitrag wert!
Er erzählte uns am Telefon, dass die Amseln inzwischen so schlau sind und vom Boden aus unter das Netz gehen, um sich die Beeren zu klauen. Deshalb muss Hermann H. die Aronia immer so beschneiden, dass das Netz am Stamm zusammengebunden werden kann (mit Klick aufs Bild Großansicht).
Danke Herr Hermann H.
Diese Frage wird uns mittlerweile mindestens 10-mal am Tag gestellt und Sie ist das am meisten besprochene Thema, wenn es um Aronia geht in diesen Tagen. Unsere Internetantwort läßt nicht lange auf sich warten, vorher mußten wir noch etwas fotografieren und in den Aronia-Fotoarchiven wühlen.
Wie Ihr deutlich bei der aufgeschnittenen Aroniabeere sehen könnt, (weiterlesen…)
Der am häufigsten gemachte Fehler beim Ernten von Aroniabeeren ist die zu frühe Ernte. Selbst wenn die Beeren jetzt schon reif aussehen und eventuell auch schon genießbar sind, reif sind sie noch lange nicht. Der ideale Erntezeitpunkt bei Aronien liegt von cirka Mitte August bis Mitte September. Selbst wenn Ihr die Ernte einmal verpassen solltet, Aroniabeeren bleiben bis zum ersten Frost im Dezember hängen, wenn nicht die Vögel schneller sind. Da sind wir auch schon beim zweithäufigst gemachten Fehler. Vögel wissen was gut für sie ist und schwups sind die Beeren alle weg. Also, wenn Ihr die Aroniabeeren essen wollt und nur 1-2 Sträucher davon im Garten habt, dann legt unbedingt ein Netz (ne Gardine tut es auch) drüber.
Unterschiedliche Reife der Aroniabeeren an einer Dolde. Das Foto zeigt die Sorte Nero fotografiert am 12 Juli 2009.
Interessant ist die Entwicklung der einzelnen Aroniabeeren bei mir zu Hause. Obwohl die Beeren an einer Dolde sind und somit auch praktisch den selben Umweltbedingungen ausgesetzt, gibt es erhebliche Unterschiede im Reifegrad der Beeren: manche haben äußerlich schon ein tiefes Rot angenommen, andere verfärben sich gerade mal hellrot und wiederum andere sind noch so grün, wie sie noch vor vier Wochen waren. (weiterlesen…)
Für alle Aroniafreunde ein paar Bilder, welche mir heute gelungen sind bei einer kurzen Regenpause. Die Färbung der Beeren hat deutlich sehbar begonnen. Je nach Standort sind die Beeren schon röter oder fangen eben gerade erst an sich zu färben. (weiterlesen…)
Eine Dame aus Bayern hatte in diesem Frühjahr etliche Aroniaplanzen der Sorte Nero bestellt. Diese Sorte ist besonders ertragreich, frosthart bis etwa -35° Celsius und eigentlich kennt sie auch keine Schädlinge. Doch jetzt hat die Aronia-Freundin Läuse an den jungen Blättern entdeckt. Das kommt sehr selten vor und hat mit dem untypisch warmen April zu tun. Dieses Wetter läßt die Läuse-Population geradezu explodieren. Nach Rücksprache mit einigen Gartenexperten scheint sich diese Feststellung zu bewahrheiten: alle sprechen von ungewöhnlich vielen Läusen im Gartenbereich.
Für die Aroniabeere ist es, wie schon erwähnt, eher untypisch. Der herbe Geschmack des Aronia-Muttersaftes und auch der getrockneten Beeren geht auch vom Holz und den Blättern aus und ist zumindest für viele Schädlinge nicht zu ertragen. Die Läuse scheint das aber in diesem Frühjahr wenig zu interessieren. Was also tun?
Jörg Eggert, von der Baumschule Eggert, einer der erfahrensten Aronia-Experten überhaupt, empfiehlt schlichtweg handelsübliche flüssige grüne Seife mit Wasser verdünnt auf das Blattwerk zu spritzen. Dabei sollte ein Mischungsverhältnis von etwa 4 oder 5 Teile Wasser zu einem Teil Seife verwendet werden. Der Vorgang kann und sollte in den folgenden Tagen durchaus wiederholt werden, möglicherweise sogar mehrfach. Grundsätzlich sollte auch weiterhin beobachtet werden, ob sich erneut Läuse in den Blättern der Aronia angesiedelt haben. Dann denn Vorgang mit der grünen Seife wiederholen.
Die Aroniapflanze nimmt durch dieses bewährte Hausmittel keinerlei Schaden, und die Seife baut sich ökologisch beim nächsten Regenguß wieder ab.
Diese Aufnahme entstand kurz vor Weihnachten direkt an der Aroniaplantage in Coswig an der Elbe. Weitere wunderschöne Bilder sehen Sie hier (weiterlesen…)
Das noch heute wohlschmeckende Beeren an den Sträuchern in manchen Gärten hängen, liegt wohl eher an der kräftigen und mit Antioxidantien durchsetzten Schale und dem allgemein sehr robusten Daherkommen der Aronia. Temperaturen von -30°C, Eisregen und Schnee machen der Aronia gar nichts aus, solange diese in der Erde eingepflanzt sind. Aber auch das Einpflanzen von wurzelnackten Sträuchern (Sträucher mit nackter Wurzel, also ohne Erde und Topf) ist problemlos bis in den Dezember und bei milderen Temperaturen (nicht unter -10°C) auch im Januar und Februar möglich, ausgenommen bei Bodenfrost, welcher jedoch erst nach mehreren Tagen unter -5°C entsteht.
Immer öfter kommt deshalb in den letzten Tagen die Frage (weiterlesen…)