Zugegeben ich habe es mir etwas leicht gemacht und nur eine Sorte Früchte in den Rumtopf gegeben. Bei der Sorte Aronia melanocarpa Nero handelt es sich jedoch um die ertragsmäßig und geschmacklig beste Sorte, welche ebenso einen sehr hohen Antioxidantien-Gehalt hat. Ja, ja ich weiß, einen richtigen Rumtopf beginnt man im Juni mit den ersten Erdbeeren. Dazu haben ich ein schönes altes Rezept gefunden. Herrlich ist, was man damals alles hineinwerfen durfte (Salizylsäure) und heute in Lebensmitteln verboten ist.
Die Aroniabeeren haben wir heute frisch von der Aronia-Ernte (späte Nachlese) erhalten. Da wir den Bauern
gut kennen, wissen wir mehr als ein bisschen Erde kann nicht dabei sein. Und wer interessiert sich schon für den evtl. Trub, der sich in der Flüssigkeit absetzt – ich glaube keiner. Es geht uns in erster Linie um den Geschmack und damit um die Sinnhaftigkeit eines Aronia-Rumtopfs, übrigens mit 10 Liter Fassungsvermögen. In dem Rumtopf sind nach dem Ansetzen, was heute geschah, ca. 5kg Aroniabeeren, 3kg Zucker und 3,5l 54%-iger Rum.
Das sieht nach verdammt viel Zucker aus, ist jedoch im Verhältnis zum Gefäß und der Menge eher wenig.
Sollte dieses wilde Experiment a’la “Bierbrauen im Studentenwohnheim” wirklich einen bezaubernden Duft und Wohlgeschmack verbreiten, dann lasse ich Euch ein geeignetes Rezept meiner sogenannten Rezeptur wissen. Zu Weihnachten wird es dann spannend und heimelig um den Topf. Achso, wo lagert man denn diesen Aronia-Topf eigentlich? Wikipedia schreibt an einem kühlen dunklen Ort, also mein Keller. Jetzt gehe ich wie ein Zauberer eine Etage tiefer und verabschiede mich vom gut gefüllten Rumtopf mit einem beschwörenden Simsalabim.
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Das sieht ja sehr lecker aus! Können wir Weihnachten nicht schon im nächsten Monat feiern!
Bin sehr gespannt, wie der Aronia-Topf schmecken wird!
Kommentar: Jörg Holzmüller – 14. September 2008 @ 11:43
Leider schmeckt so ein Rumtopf erst nach mindestens 3 Monaten, besser noch länger ziehen lassen, also Geduld. Ist ja bekanntlich eine Tugend
Kommentar: Aroniafreund – 14. September 2008 @ 12:04
“Probieren geht über Studieren” oder besser noch “teilen hält schlank” Melde mich freiwillig als Vorkoster!
Kommentar: Evelyn – 14. September 2008 @ 13:54
Vor- oder Verkoster, dass könnte die entscheidente Frage sein. Die Aroniakommission prüft Ihren Antrag.
Kommentar: Aroniafreund – 15. September 2008 @ 15:20
[...] einfach getrocknet und als Beigabe für Müsli oder Tee verwendet werden kann. Auch ein Aronia-Likör erfreut sich großer Beliebtheit, so die Autoren. Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis [...]
Pingback: » Neu im Aronia-Shop: Das Buch zur Pflanze zum Sonderpreis : Aronia-Tagebuch – 17. September 2008 @ 11:26
[...] um die Aroniapflanze geht es beim Aronia-Blog. Und das die Aroniebeere nicht nur sehr gesund ist, sondern auch richtig lecker sein kann, zeigt [...]
Pingback: » 10 Blogs, die ich lese » Diätlexikon.com Diät-Blog – 05. Oktober 2008 @ 08:00
was macht eigentlich der rumtopf,brodelt es schon im keller ? *malneugierignachfrag*
Kommentar: ulrike – 16. Oktober 2008 @ 08:43