Aronia-Tagebuch

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Eines der letzten und zugleich größten Anbaugebiete der Aroniabeere in Deutschland befindet sich an der Elbe zwischen Dresden und Meißen. Direkt am bekannten und beliebten Elberadweg werden dort in Höhe des Coswiger Ortsteils Kotitz auf rund 33 Hektar die Gesundheitsbeeren angebaut. Das Wissen um die besonderen Inhaltsstoffe der der Eberesche äußerlich ähnlichen Frucht ist bei großen Teilen der Bevölkerung nahezu unbekannt. Vor allem wird sie wegen ihres hohen Potentials an Antioxidantien geschätzt. In der ehemaligen Sowjetunion waren dieses Kenntnisse bereits in den 60er und 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts bekannt. Zahlreiche Studien belegen die positiven Auswirkungen der Aroniabeere als besonders wirksamen Zellschutz. Der neugegründete Verein „Freunde und Förderer der Aroniabeere“ hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, den Erhalt dieser besonders wertvollen Pflanze in Deutschland und speziell in Sachsen zu fördern und den Bekanntheitsgrad der Aroniabeere zu erhöhen.

Anerkannte Experten aus den Ernährungswissenschaften und Mediziner engagieren sich in dem Verein. Auch der bekannte Dresdner 4-Sterne-Koch Stefan Hermann zählt zu den Gründungsmitgliedern. Des weiteren unterstützen den Verein Frau Prof. Dr. Sabine Kulling vom Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Potsdam, Herr Prof. Dr. Peter Winterhalter, Institut für Lebensmittelchemie der Technischen Universität Braunschweig. Frau Dr. Dr. Sarah Schons, Fachärztin und Dozentin für Allgemeinmedizin, integrative Ganzheitsmedizin, traditionelle chinesische Medizin, Akupunktur und Immunologie.

 

Und auch die Forschung beschäftigt sich intensiv mit der violett-schwarzen Beere. In einem staatlich geförderten Verbundprojekt der Universitäten Potsdam und Braunschweig, der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe und des Deutschen Institutes für Ernährung Potsdam-Rehbrücke, wird die in der Aroniabeere enthaltene Stoffgruppe der Procyanidine intensiv auf ihre Bioverfügbarkeit, ihre Verstoffwechselung und ihre positiven Wirkungen auf den menschlichen Organismus untersucht.

Was heute bereits bekannt ist, ist die besonders hohe antioxidative Kapazität des aus der Aroniabeere gewonnenen Direktsaftes. Im Verhältnis zu handelsüblichen Granatapfelsaft, dem ähnliche positive Eigenschaften wie der Aroniabeere zugeschrieben werden, schneidet die Aroniabeere deutlich besser ab (siehe Tabelle).

Der Verein „Freunde und Förderer der Aroniabeere“ ist unter der Anschrift Siedlungsweg 24, 01477 Fischbach, Tel. 035200-18302 und unter der Internetadresse www.aroniabeere.de zu erreichen.

Der Verein „Freunde und Förderer der Aroniabeere“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Erhalt dieser besonders wertvollen Pflanze in Deutschland zu fördern, den Bekanntheitsgrad zu erhöhen, die Forschung insbesondere unter medizinischen Gesichtspunkten zu unterstützen und bei der Entwicklung neuer Produkte auf Basis der Aroniabeere zur Seite zu stehen.

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 27. März 2007 um 23:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Öffentlichkeit abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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