Dienstag, 12. Mai 2009 von Jörg Holzmüller

Grüne Seife ist ein gutes Hausmittel, um Läuse aus Pflanzen zu vertreiben.
Eine Dame aus Bayern hatte in diesem Frühjahr etliche Aroniaplanzen der Sorte Nero bestellt. Diese Sorte ist besonders ertragreich, frosthart bis etwa -35° Celsius und eigentlich kennt sie auch keine Schädlinge. Doch jetzt hat die Aronia-Freundin Läuse an den jungen Blättern entdeckt. Das kommt sehr selten vor und hat mit dem untypisch warmen April zu tun. Dieses Wetter läßt die Läuse-Population geradezu explodieren. Nach Rücksprache mit einigen Gartenexperten scheint sich diese Feststellung zu bewahrheiten: alle sprechen von ungewöhnlich vielen Läusen im Gartenbereich.
Für die Aroniabeere ist es, wie schon erwähnt, eher untypisch. Der herbe Geschmack des Aronia-Muttersaftes und auch der getrockneten Beeren geht auch vom Holz und den Blättern aus und ist zumindest für viele Schädlinge nicht zu ertragen. Die Läuse scheint das aber in diesem Frühjahr wenig zu interessieren. Was also tun?
Jörg Eggert, von der Baumschule Eggert, einer der erfahrensten Aronia-Experten überhaupt, empfiehlt schlichtweg handelsübliche flüssige grüne Seife mit Wasser verdünnt auf das Blattwerk zu spritzen. Dabei sollte ein Mischungsverhältnis von etwa 4 oder 5 Teile Wasser zu einem Teil Seife verwendet werden. Der Vorgang kann und sollte in den folgenden Tagen durchaus wiederholt werden, möglicherweise sogar mehrfach. Grundsätzlich sollte auch weiterhin beobachtet werden, ob sich erneut Läuse in den Blättern der Aronia angesiedelt haben. Dann denn Vorgang mit der grünen Seife wiederholen.
Die Aroniapflanze nimmt durch dieses bewährte Hausmittel keinerlei Schaden, und die Seife baut sich ökologisch beim nächsten Regenguß wieder ab.
Donnerstag, 13. November 2008 von Jörg Holzmüller
Am Montag berichtete das Wisenschaftsmagazin “Ozon” des RBB über unsere Aroniabeere und sorgte für eine Vielzahl von Anrufen, eMails und Bestellungen von Aronia-Pflanzen und heute erscheint nebenstehender kurze Meldung (Seite 35) über uns in der aktuellen Dezember-Ausgabe der renommierten Gartenzeitschrift “Flora Garten”. Die erscheint im Gruner + Jahr Verlag in Hamburg, und wird auch in Österreich und der Schweiz gern gelesen. Vor kurzem war ja auch der MDR bei uns an der Aroniaplantage am Elberadweg in Coswig und hatte ausführlich über die Aronia berichtet.
Es freut uns sehr, daß wir sozusagen zum Ende der Aronia-Saison 2008 auch und gerade mit Hilfe der Medien eines unserer Ziele, die Aroniabeere breiteren Kreisen der Bevölkerung näher zu bringen, ein Stück vorangekommen sind. Mehrere tausend Menschen haben über uns Aronia-Pflanzen bezogen und sich ausführlich mit der “Sächsischen Gesundheitsbeere”, wie die Aronia aufgrund ihres Standortes und der wertvollen Inhaltstoffe inzwischen auch genannt wird, intensiv beschäftigt.
Dienstag, 04. November 2008 von Jörg Holzmüller

Rotfärbung der Aroniabeere: In der Nähe von Kassel stehen diese Pflanzen der Wildsorte. Selbst Anfang November sind noch fast alle Blätter an der Pflanze.
Wenn man in diesen Tagen durch die Lande von Ost nach West fährt, hat man den Eindruck, daß der Herbst im Osten weiter vorangeschritten ist als im Westen. Am deutlichsten fällt mir das bei Eichen und Buchen aber auch bei unserer Aroniabeere auf. In Kassel beispielsweise und auch in Paderborn haben Eichen und Buchen noch deutlich mehr Laub an den Ästen und es auch noch mehr grün bzw. weniger Braunfärbung zu erkennen. Gleiches gilt für die Aroniabeere: Die Pflanzen der Wildsorte Aronia mealnocarpa in der Nähe von Kassel haben Anfang November fast noch alles Blätter und eine wunderschöne Rotfärbung. Die in unserem Garten in Dresden hingegen sind dieses Jahr nicht richtig rot geworden und haben die Blätter bereits Mitte Oktober verloren. Auch wenn Kassel rund 300 Kilometer westlicher liegt, gab es beim Wetter in den vergangenen Wochen keine großen Unterschiede zwischen hier und Nordhessen. Vielleicht kennt ja jemand eine Antwort darauf?
Donnerstag, 16. Oktober 2008 von Jörg Holzmüller

Nach wenigen Minuten war alles vorbei: Millionen von Essigfliegen schwirrten über die Aronia-Plantage in Coswig-Brockwitz.
Ein Pänomen der besonderen Art hat am
vergangenen Sonntag meine Freundin Ulrike auf der Aronia-Plantage in Coswig-Brockwitz fotografiert: Plötzlich und unerwartet schwirrten über dem Feld Millionen von kleinen Frucht- bzw. Essigfliegen herum. Aus der Ferne sah es wie plötzlich einsetzender heftiger Schneefall aus. In der Nähe der Plantage konnte man fast nicht atmen ohne die kleinen Insekten in den Mund bzw. die Nase zu bekommen. Wo die Essigfliegen herkamen und wohin sie wieder verschwanden, bleibt ein Geheimnis. Vielleicht kann ein Blogleser das ja entlüften. Interessant war auch, das das ganze Spektakel nach wenigen Minuten wieder vorbei war. Fotografiert hat das Ulrike so gegen 18 Uhr.
Montag, 13. Oktober 2008 von Jörg Holzmüller

Indian summer an der Elbe: der MDR nutzte gestern diesen wunderschönen Oktobertag, um die Herbstfärbung der Aroniabeere zu filmen.
“Guten Tag, entschuldigen Sie die Störung am heiligen Sonntag. Mein Name ist Schäfer vom MDR. Ich bin an der Aroniaplantage.” Als wir uns wenig später am Aroniawagen am Elberadweg bei Coswig treffen, steht MDR-Sachsenspiegel-Reporter
Florian Schäfer mit eime Kamerateam schon bereit. Man wolle ein paar Bilder für den Sachsenspiegel an diesem herrlichen Oktobertag von der wunderbaren
Rotfärbung der Aroniabeere aufnehmen. “Können Sie in 20 Sekunden das Wesentliche der Aronia erklären?”, fragt mich der MDR-Reporter. Ich brauche fast 20 Sekunden, um “Aroniabeere” auszusprechen – wie soll ich dann in diesen paar Sekunden das Charakteristische der Sächsischen Gesundheitsbeere zu Wort bringen, frage ich mich für einen Moment. Aber da geht es auch schon mit den MDR-Leuten los: passender Standort für das Kurzinterview inmitten der herbstlichroten Aroniaplantage ausgesucht, schneller Toncheck, und ehe ich mich versehe, kommt auch schon die erste Frage von Sachsenspiegel-Reporter Schäfer.
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Freitag, 10. Oktober 2008 von Jörg Holzmüller

Volle Leuchtkraft: leicht verspätet erscheinen jetzt die Aroniabeeren am Elberadweg in einem prächtigen roten Kleid. Foto: Killig
Um rund zehn Tage verspätet gegenüber dem langjährigen Mittel ist jetzt die Rotfärbung der Aroniabeeren am Elberadweg kurz vor ihrem Höhepunkt. Leider spielte in den vergangenen Tagen das Wetter nicht so richtig mit. Der zum Teil recht dichte Nebel am Elbeufer lies die Leuchtraft der Aroniabeeren etwas verbleichen. Und auch das Foto, das heute auf gut einer Viertelseite der Dresdner Neuesten Nachrichten das Aroniarot zeigt, entstand im dichten Nebel. Fotograf Oliver Killig mußte schon sein ganzes Können einsetzen, um dieses Bild bei den miesen Witterungsbedingungen zu hinzubekommen.

Übrigens: Für das Wochenende ist viel Sonnenschein für das Elbtal bei Coswig angesagt – da zeigt sich dann die Aronia von ihrer besten Seite.
Mittwoch, 24. September 2008 von Jörg Holzmüller

Viele Zweige: beim Kauf von Aronia-Pflanzen sollte man auf eine gute Qualität achten, damit man über Jahre eine reiche Ernte einfährt.
Seit wir vom Aronia-Verein
Pflanzen verkaufen, kommen immer öfter Anfragen, woran man denn ein qualitativ hochwertige Aronia-Pflanze erkennt. Wichtig ist vor allem, daß die Jungpflanzen gut zurückgeschnitten worden sind, damit sie viele Zweige entwickeln. Das ist leider bei etlichen Aronia-Pflanzen, die angeboten werden, nicht immer der Fall. Gutverzweigt bedeutet, daß es ein schöner dichverwachsener Strauch wird, der viele Dolden bilden kann und damit auch für reichhaltige Ernten steht. Bei den Aronia-Pflanzen im
Garten meiner Mutter ist das recht gut zu sehen: Viele Zweige (Bild oben) und eine dichte Krone (Bild unten) kennzeichen die mittlerweile siebenjährigen Pflanzen. Viele Blüten im Frühjahr und eine gute Ernte Ende August bis Anfang September sind das Ergebnis.

Dichte Krone: Aronia-Pflanze ist nicht gleich Aronia-Pflanze. Gute Qualitäten erkennt man später an einer dichten Krone.
Dienstag, 23. September 2008 von Jörg Holzmüller

Fünf Zeilen in den Dresdner Nachrichten vom 18. September: Am Montag stand das Aronia-Telefon nicht mehr still.
Wer in diesen Tagen
Aroniapflanzen bei uns bestellen möchte, muß sich oft ein wenig gedulden. Das Aronia-Telefon mit der Rufnummer 0351-2186083 ist meistens besetzt. Grund ist ein ausführlicher Bericht in den
Dresdner Nachrichten, einer Beilage des Dresdner Amtsblattes. Der Journalist Christian Mathea hatte in der Ausgabe vom 18. September ausführlich über unseren Verein “Freunde und Förderer der Aroniabeere e.V.” berichtet. Am Ende des Artikels war ein kleiner Infokasten (siehe Bild oben). Dort steht, daß man Aronia-Pflanzen direkt bei uns kaufen kann. Telefonnummer und Internetadressse für den Aronia-Shop wurden gleich mitgeliefert. Und die Telefonnummer wurde heftig genutzt.
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