Wunderschöne Bilder, direkt von der Bosel über die größten, westeuropäischen Aroniaplantagen, filmte der MDR rechtzeitig zum Indian Summer für sein Lokal-Magazin “Sachsenspiegel” Ende Oktober 2008 auf unsere Einladung hin. (Frontbild: Schloß Scharfenberg hinter Aroniasträuchern)
Das Wetter war filmreif, auch für die zahlreichen Besucher an unserem Aronia-Vereinswagen, die mit guter Laune der Filmcrew Rede und Antwort standen. Wir finden ein sehr gelungener Kurzfilm und bedanken uns recht herzlich für diese schönen Sequenzen aus dem wunderschönen Elbtal bei Coswig.
Leider ist in der Moderation des Filmes ein kleiner Schönheitsfehler. Die Aroniaplantagen sind zusammen cirka 33 Hektar groß und nicht 2×33 Hektar wie gesendet.
Diese Frage haben wir schon öfters gehört, obwohl Westeuropas größte Aronia-Plantagen nicht klein sind, kann man Sie mit dem Auto kommend doch verfehlen. Damit dies unseren lieben Aronia-Liebhabern nicht passiert, gibt es anbei eine kleine Beschreibung und den Link zur Standortseite des Vereinswagens, wo auch unser diesjähriges Herbstfest stattfindet. Die Stadt Coswig unterstützt uns beim Finden unseres Vereins-Standortes tatkräftig mit Verkehrs-Schildern. Wer jedoch mit dem Fahrrad unterwegs ist und dem Oktober-Wetter trotzen will, wird diese rote Sensation, auch “Sächsischer Indian Summer” genannt, nicht verpassen.
Die Einladung zum Aronia-Herbstfest 2008 erhalten Sie über diesen Link und die genaue Standortbeschreibung finden Sie hier.
Wir freuen uns auf viele Besucher und hoffentlich tolles Wetter. Bis zum Sonntag zwischen Elbe und dem rotem Meer aus Aroniablättern.
Abgeernter Aroniastrauch:Vereinzelt sind noch Beeren an den sonst leeren Dolden. - Klick für großes Bild -
Warum das so ist, läßt sich einfach erklären: die Rüttelmanschinen vom Typ KPS3 ernten auch nach mehrmaligen Abfahren der Plantage nur bis zu 80% der Aroniabeeren ab. Der Rest bleibt für die Vögel und die Selbstpflücker. In einem Jahr mit einer guten Ernte, wie es 2008 ist, bleiben entsprechend viele Beeren an den Sträuchern hängen. Das war in dem mageren Erntejahr 2007 ganz anders. Damals mußten die Selbstpflücker gut und gerne die doppelte bis dreifache Zeit im Vergleich zu diesem Jahr aufwenden, um ihre Obstkörbe und Eimer zu füllen.
Es muß nicht immer ein Obstkorb oder ein Garteneimer sein: viele Selbstpflücker hatten am Wochenende ihre ganz individuellen Gefäße auf die Aroniaplantage nach Coswig-Brockwitz mitgebracht oder vor Ort eine gute Idee gehabt, wie unser Foto zeigt. Zwei Hände pflücken eben mehr und schneller! Hoffentlich rutscht da nicht die Hose runter!
Man konnte am Wochenende an der Brockwitzer Aroniaplantage durchaus von viel Verkehr sprechen. Auf der linken Seite des Aroniawagens waren die Selbstpflücker zu gange, rechts bremsten die Radfahrer auf dem Elberadweg, um sich über die “Sächsische Gesundheitsbeere” zu informieren. Interessant waren auch die Diskussionen unter Radfahrern, ob man nun selbst ein paar Beeren pflücken oder doch lieber zum nächsten Weingut fahren sollte. Die Weingüter waren klar im Vorteil…
Das Wetter war gut, die Pressearbeit ebenfalls. Zur Aronia-Selbstpflücke am Wochenende kamen ca. 1.500 Menschen an die Plantage nach Coswig Ortsteil Brockwitz. Diese von insgesamt vier Anpflanzungen der Obstbau GbR Volker Görnitz & Sohn war als erste maschinell abgeerntet worden, so daß die Selbstpflücke beginnen konnte. Eimerweise wurde die “Sächsische Gesundheitsbeere” von den Dolden der Aronia-Sträucher gepflückt. Geübte Beerenpflücker schafften bis zu vier Kilogramm in der Stunde. Ein Pärchen sammelte sogar 42 Kilo zusammen.
Die meisten Aroniafreunde hatten sich an den Hinweis in der Zeitung gehalten und eine Kleidung gewählt, die dem Anlass gerecht wurde: das Rot der Aroniabeere ist nämlich kaum noch aus Textilien herauszubekommen. Wer hier einen Tipp hat, den würden wir gerne hier veröffentlichen. Und auch die Hände waren durch und durch rot (hier hilft beim Säubern Zitronensäure). (weiterlesen…)
Erst hörte man nur das tiefe Blubbern eines hubraumstarken Motors, dann tauchte hinter der Aroniaplantage die wunderschöne Schnauze eines Mercedes-Benz Cabriolets SL 500 auf. In dem Oldtimer saß ein freundliches Paar in den besten Jahren. Aus der Zeitung hätten sie erfahren, daß es heute hier die Aronia-Selbstpflücke gäbe, und da wollte man sich über die diese unbekannte Beere einmal informieren.
Es war 20 Uhr, und eigentlich wollten wir nach diesem anstregenden letzten Augusttag nur noch weg von den Aroniabeeren am Elberadweg und nach Hause. Das Gespräch mit den Herrschaften war dann aber so erquickend, daß man schnell die Zeit vergaß und so so nebenbei erfuhr, daß der Besitzer des SL 500 ein Autonarr ist, und am kommenden Wochenende ein Tourenwagenrennen auf dem Lausitzring bestreiten wird. Wir empfahlen ihm, halbscherzend, halb davon überzeugt, zur Vorbereitung des Rennens eine Flasche Aroniasaft, die der Herr auch gerne nahm. Jetzt sind wir natürlich sehr an seiner Platzierung am kommenden Wochenende interessiert.