Aronia-Tagebuch

Millionen Essigfliegen über der Aronia-Plantage

Donnerstag, 16. Oktober 2008 von Jörg Holzmüller

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Nach wenigen Minuten war alles vorbei: Millionen von Essigfliegen schwirrten über die Aronia-Plantage in Coswig-Brockwitz.

Ein Pänomen der besonderen Art hat am vergangenen Sonntag meine Freundin Ulrike auf der Aronia-Plantage in Coswig-Brockwitz fotografiert: Plötzlich und unerwartet schwirrten über dem Feld Millionen von kleinen Frucht- bzw. Essigfliegen herum. Aus der Ferne sah es wie plötzlich einsetzender heftiger Schneefall aus. In der Nähe der Plantage konnte man fast nicht atmen ohne die kleinen Insekten in den Mund bzw. die Nase zu bekommen. Wo die Essigfliegen herkamen und wohin sie wieder verschwanden, bleibt ein Geheimnis. Vielleicht kann ein Blogleser das ja entlüften. Interessant war auch, das das ganze Spektakel nach wenigen Minuten wieder vorbei war. Fotografiert hat das Ulrike so gegen 18 Uhr.

Und plötzlich steht der MDR vor der Tür

Montag, 13. Oktober 2008 von Jörg Holzmüller

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Indian summer an der Elbe: der MDR nutzte gestern diesen wunderschönen Oktobertag, um die Herbstfärbung der Aroniabeere zu filmen.

“Guten Tag, entschuldigen Sie die Störung am heiligen Sonntag. Mein Name ist Schäfer vom MDR. Ich bin an der Aroniaplantage.” Als wir uns wenig später am Aroniawagen am Elberadweg bei Coswig treffen, steht MDR-Sachsenspiegel-Reporter Florian Schäfer mit eime Kamerateam schon bereit. Man wolle ein paar Bilder für den Sachsenspiegel an diesem herrlichen Oktobertag von der wunderbaren Rotfärbung der Aroniabeere aufnehmen. “Können Sie in 20 Sekunden das Wesentliche der Aronia erklären?”, fragt mich der MDR-Reporter. Ich brauche fast 20 Sekunden, um “Aroniabeere” auszusprechen – wie soll ich dann in diesen paar Sekunden das Charakteristische der Sächsischen Gesundheitsbeere zu Wort bringen, frage ich mich für einen Moment. Aber da geht es auch schon mit den MDR-Leuten los: passender Standort für das Kurzinterview inmitten der herbstlichroten Aroniaplantage ausgesucht, schneller Toncheck, und ehe ich mich versehe, kommt auch schon die erste Frage von Sachsenspiegel-Reporter Schäfer. (weiterlesen…)

Aroniarot leuchtet auch im Nebel

Freitag, 10. Oktober 2008 von Jörg Holzmüller
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Volle Leuchtkraft: leicht verspätet erscheinen jetzt die Aroniabeeren am Elberadweg in einem prächtigen roten Kleid. Foto: Killig

Um rund zehn Tage verspätet gegenüber dem langjährigen Mittel ist jetzt die Rotfärbung der Aroniabeeren am Elberadweg kurz vor ihrem Höhepunkt. Leider spielte in den vergangenen Tagen das Wetter nicht so richtig mit. Der zum Teil recht dichte Nebel am Elbeufer lies die Leuchtraft der Aroniabeeren etwas verbleichen. Und auch das Foto, das heute auf gut einer Viertelseite der Dresdner Neuesten Nachrichten das Aroniarot zeigt, entstand im dichten Nebel. Fotograf Oliver Killig mußte schon sein ganzes Können einsetzen, um dieses Bild bei den miesen Witterungsbedingungen zu hinzubekommen.

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Übrigens: Für das Wochenende ist viel Sonnenschein für das Elbtal bei Coswig angesagt – da zeigt sich dann die Aronia von ihrer besten Seite.

Wer vermutet schon einen Schauspieler am Aroniawagen!

Freitag, 12. September 2008 von Jörg Holzmüller

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Im Herzen des Dresdner Barocks: hier auf dem Theaterkahn ist Schauspieler Friedrich-Wilhelm Junge in vielen Bühnenstücken zu sehen. Im Hintergrund die Semperoper (rechts).

Irgendwie kam mir die Stimme gleich bekannt vor und irgenwie auch das Gesicht. Als gestern ein Herr im besten Alter schwungvoll und voller guter Laune am Aroniawagen am Elberadweg anhielt, war er zunächst einer von vielen Radfahrern, die bei strahlendem Spätsommerwetter die Idylle des Elbtals zwischen Radebeul und Meißen zu einem Ausflug nutzten. Er wußte schon ein wenig über die Aroniabeere und so war es nicht verwunderlich, daß er andere Radfahrer gleich animierte, doch mal ein paar Beeren von den Aronia-Sträuchern zu naschen.

Irgenwie hatte ich das Gefühl, eine in der Öffentlichkeit bekannte Persönlichkeit vor mir zu haben. Und selbst als der Herr dann noch seine Adresse für unsere Datenbank hinterließ, schaltete ich immer noch nicht. Erst Minuten später, sagte Ingmar spontan: Das war doch der Friedrich-Wilhelm Junge, der Schauspieler! Und da machte es auch bei mir klick: Junge hatte ich zuletzt auf dem Dresdner Theaterkahn in Erich Kästners “Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!” gesehen. Aber auf der Bühne wirkt eben so ein Charakterdarsteller, wie es Friedrich-Wilhelm-Junge einer ist, doch ganz anders als auf einem Diamant-Fahrrad am Elberadweg! :-)

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Geheimtipp: Jetzt hängen “Rosinen” an den Aronia-Sträuchern

Donnerstag, 11. September 2008 von Jörg Holzmüller

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Späte Aroniabeeren: die halbvertrockneten sind besonders süß und erinnern an Rosinen.

Die Aroniaernte ist abgeschlossen und auch die Selbstflücke offiziell vorbei. Wer in diesen Spätsommertagen an die Aronia-Plantage am Elberadweg bei Coswig kommt, sieht viele verschrumpelte, halbvertrocknete Beeren an den Aronia-Pflanzen hängen. Die intensive Sonne hat den Aroniabeeren viel Flüssigkeit entzogen und gleichzeitig noch Süße aufgebaut. Dabei ist der bisweilen säuerlich-herbe Geschmack kaum noch zu schmecken. Jetzt erinnern die Aronien beinah an Rosinen. Unsere Empfehlung: Unbedingt probieren oder nochmals mit einem Korb zum Pflücken kommen! Oder noch besser: Aroniapflanze kaufen und selber im Garten anlegen!

Einsame, kleine Aroniabeere

Mittwoch, 03. September 2008 von Jörg Holzmüller

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Abgeernter Aroniastrauch:Vereinzelt sind noch Beeren an den sonst leeren Dolden. - Klick für großes Bild -

Beim abendlichen Streifzug durch die Aroniaplantage in Coswig-Brockwitz fiel mir auf, wie konsequent und ordentlich die Dolden der Aroniabeere von den Selbstpflückern abgeerntet worden sind. Nur vereinzelt wurde an einem Strauch eine Beere zurückgelassen, wie unser Bild zeigt. Und obwohl der Andrang der Selbstpflücker am Wochenende so richtig groß war, hängen noch recht viele Beeren an den Sträuchern.

Warum das so ist, läßt sich einfach erklären: die Rüttelmanschinen vom Typ KPS3 ernten auch nach mehrmaligen Abfahren der Plantage nur bis zu 80% der Aroniabeeren ab. Der Rest bleibt für die Vögel und die Selbstpflücker. In einem Jahr mit einer guten Ernte, wie es 2008 ist, bleiben entsprechend viele Beeren an den Sträuchern hängen. Das war in dem mageren Erntejahr 2007 ganz anders. Damals mußten die Selbstpflücker gut und gerne die doppelte bis dreifache Zeit im Vergleich zu diesem Jahr aufwenden, um ihre Obstkörbe und Eimer zu füllen.

Zwei Hände pflücken mehr und schneller

Montag, 01. September 2008 von Jörg Holzmüller
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Beerensammeln - gewusst wie!

Es muß nicht immer ein Obstkorb oder ein Garteneimer sein: viele Selbstpflücker hatten am Wochenende ihre ganz individuellen Gefäße auf die Aroniaplantage nach Coswig-Brockwitz mitgebracht oder vor Ort eine gute Idee gehabt, wie unser Foto zeigt. Zwei Hände pflücken eben mehr und schneller! Hoffentlich rutscht da nicht die Hose runter! :-)

Rechts die Selbstpflücker, links die Radfahrer

Montag, 01. September 2008 von Jörg Holzmüller

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Ein Stopp am Aroniawagen: Viele Radfahrer informieren sich hier über die "Sächsische Gesundheitsbeere"

Man konnte am Wochenende an der Brockwitzer Aroniaplantage durchaus von viel Verkehr sprechen. Auf der linken Seite des Aroniawagens waren die Selbstpflücker zu gange, rechts bremsten die Radfahrer auf dem Elberadweg, um sich über die “Sächsische Gesundheitsbeere” zu informieren. Interessant waren auch die Diskussionen unter Radfahrern, ob man nun selbst ein paar Beeren pflücken oder doch lieber zum nächsten Weingut fahren sollte. Die Weingüter waren klar im Vorteil… :-)

Hallo und Willkommen

Die Arbeitsgemeinschaft Aroniabeere hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Erhalt der Aronia-Pflanze in Deutschland und speziell in Sachsen zu fördern und den Bekanntheitsgrad dieser gesunden Beere zu steigern. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen dieses Weblogs - und laden Sie ein mit uns zu diskutieren!

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