Hochsommerliche Temperaturen um 27° Celsius und über 10 Stunden Sonnenschein am Elberadweg in Coswig OT Brockwitz. Da geht die Post in Sachen Süße bei der Aroniabeere so richtig ab. Die Skala auf unserem Refraktometer, mit der man das Mostgewicht in Oechsle und Brix berechnen kann, ist schon fast am Anschlag: 29° Brix oder 125° Oechsle um 18 Uhr des 27. August. Vor drei Tagen hatten wir diese Werte nur an sehr exponierten Stellen an den ersten Sträuchern in Südlage. In welchem Jahr gab’s das schonmal so süße und wohlschmeckende Aroniabeeren! Für die Selbstpflücker der Aroniabeeren am Wochenende sind das richtig gute Nachrichten.
An exponierten Stellen mit besonders viel Sonnenstunden haben die Aroniabeeren auf Westeuropas größter Aroniaplantage im sächsischen Coswig an der Elbe viel Süße in Form von Fruchtzucker aufgebaut. Das schmeckt man nicht nur, sondern kann das auch mit Hilfe eines Refraktometers herleiten. Mit diesem optischen Gerät kann man unter anderem das Mostgewicht von Obst bestimmen. Das Mostgewicht wird in Grad Oechsle oder in Grad Brix gemessen. Oechsle und Brix sind Begriffe, die vor allem vom Weinanbau her bekannt sind und Aussagen über die Qualität des Weines herleiten lassen.
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