Viele Zweige: beim Kauf von Aronia-Pflanzen sollte man auf eine gute Qualität achten, damit man über Jahre eine reiche Ernte einfährt.
Unvorstellbar, wie gierig die Gemeine Wespe sich auf die Aroniabeere stürzt. Hielten sich vor Tagen bei Oechle-Werten von 90° bis 100° die Wespen noch von der Aronia fern, so sind sie heute regelrecht verrückt darauf. Jetzt scheint die Süße der Aroniabeere (aktueller Oechslewert 115°) den Geruch der intensiven Gerbstoffe zu übertreffen. Die Gerbstoffe halten bei weniger Süße die Wespen normalerweise vom Verzehr der Aroniabeeren ab. (weiterlesen…)
An exponierten Stellen mit besonders viel Sonnenstunden haben die Aroniabeeren auf Westeuropas größter Aroniaplantage im sächsischen Coswig an der Elbe viel Süße in Form von Fruchtzucker aufgebaut. Das schmeckt man nicht nur, sondern kann das auch mit Hilfe eines Refraktometers herleiten. Mit diesem optischen Gerät kann man unter anderem das Mostgewicht von Obst bestimmen. Das Mostgewicht wird in Grad Oechsle oder in Grad Brix gemessen. Oechsle und Brix sind Begriffe, die vor allem vom Weinanbau her bekannt sind und Aussagen über die Qualität des Weines herleiten lassen.
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