Freie Radikale sind einerseits Schadstoffe und Umweltgifte, andererseits aber auch ganz normale körpereigene Stoffwechselprodukte. Sie entstehen auf ganz natürliche Weise zum Beispiel durch Muskelarbeit oder beim Sport und werden ebenso natürlich wieder neutralisiert.

Normalerweise haben die Atome im Körper immer gepaarte Elektronen. Durch die Abgabe von einem oder mehreren Elektronen durch Körperarbeit oder Atmen entstehen ganz natürlich Freie Radikale. Wegen dem fehlenden Elektron oder der fehlenden Elektronen befinden sich freie Radikale im Ungleichgewicht und sind daher extrem reaktionsfreudig.

Freie Radikale benötigen ein Elektron, um wieder stabil zu sein. Sie greifen daher Körperzellen an und entreißen diesen ein Elektron. So können sie die angegriffenen Körperzellen in Struktur und Form schädigen. Die Folgen daraus sind, daß nun die angegriffenen Körperzellen selbst zu Freien Radikalen werden und nun anderen Zellen ein Elektron entreißen. Es kann so zu Funktionsstörungen und zum Entstehen von Krankheiten kommen.

Ursachen für die Entstehung von Freien Radikalen: Vermehrt führen Umwelteinflüsse zu einer erhöhten Bildung von freien Radikalen. Dazu zählen Nikotin, UV-Strahlung, Medikamente, Elektrosmog, Stress, Entzündungen sowie hoher Fleischkonsum. Auch mit der Nahrung werden vermehrte Schadstoffen aufgenommen (Pflanzenschutzmittel, Düngemittel, Zusatzstoffe…).
Veränderte Essgewohnheiten führen zu einer verminderten Aufnahme von Antioxidantien. Auf dem durchschnittlichen Speiseplan steht weniger regionales Obst und Gemüse, dafür mehr Fleisch und Mehlprodukte, der sinkende Vitalgehalt in Obst und Gemüse durch Monokulturen, nährstoffarme, ausgelaugte Böden wird oftmals durch frühzeitige Ernte und lange Transportwege der Importware verstärkt.

 

Menü