Welchen großen Beitrag Aroniabeeren für Ihren inneren Sonnenschutz leisten

Sommer, Sonne, Sonnenschutz: Auch wenn der Wonnemonat Mai aktuell mit wechselhaftem Wetter von sich Reden gemacht hat, gaben uns die vorangegangenen Tagen einen ersten Vorgeschmack auf den Sommer. Die ersten Sonnenanbeter zog es ins Freie. „Einige haben  schon den ersten Sonnenbrand abbekommen, noch ehe der Sommer richtig startet“, erzählt uns die ärztlich-medizinisch geprüfte Ernährungs- und Gesundheitsberaterin Claudia Höft. Jetzt sollte alles darangesetzt werden, die Haut vor weiterer Sonnenschädigung zu schützen. Ist der Köper mit ausreichend Antioxidantien versorgt, kann man sich länger gefahrlos in der Sonne aufhalten. Die erste Wahl der Ernährungsberaterin hierfür ist die heimische Aroniabeere.

Was Sonnenlicht auf der Haut bewirkt

Sonnenlicht regt die Produktion von körpereigenen Glückshormonen wie Serotonin und Vitamin D an. Das Sonnenvitamin trägt nicht nur zu einer gesunden Muskelfunktion bei, es sorgt auch für die Erhaltung gesunder Knochen und eine gesunde Funktion des Immunsystems.

Hält man sich jedoch zu lange ungeschützt in der Sonne auf, kann ein Sonnenbrand die schmerzliche Folge sein. Verantwortlich für schmerzhafte Rötungen nach dem Sonnenbad sind UV-Strahlen, die tief in die Haut eindringen. Sie sind zudem verantwortlich für die sonnenbedingte Alterung der Haut und können zu Zellschädigungen führen. Hierbei wird zwischen UVA- und UVB-Strahlen unterschieden.

Das bewirken UVA-Strahlen

Sie sind für die direkte und sofortige Bräune auf der Haut zuständig. Diese setzt zwar bereits nach kurzer Zeit ein, ist aber bereits nach einigen Stunden kaum noch sichtbar. Da UVA-Strahlen langwelliger als UVB-Strahlen sind, dringen sie zwar tiefer in die Haut ein, können jedoch keinen Lichtschutz aufbauen. In hohen Dosen lösen sie Sonnenbrand aus und sind für die sonnenbedingte Hautalterung verantwortlich.

Das bewirken UVB-Strahlen

UVB-Strahlung ist zwar energiereicher als UVA-Strahlung, dringt jedoch nur bis in die oberen Hautschichten vor. Hier ist sie für die Verdickung der Hornhaut (Lichtschwiele) verantwortlich, die die Haut vor der Sonne schützt. Außerdem kurbelt sie die Vitamin-D-Synthese an und sorgt durch den Neuaufbau von Pigmenten für eine langanhaltende Bräune.

Sonnenschutz von außen

Verwenden Sie auf Ihren Hauttyp abgestimmte Sonnenschutzmittel, z.B. in Form von Milch, Creme oder Spray, bereits im Frühling. Dabei sollten Sie Naturkosmetik mit einem mineralischen Filter bevorzugen.

Sind auch Ihre Augen ausreichend geschützt?

Ein ungeschützter Blick in die Sonne kann die Netzhaut schädigen und bleibende Sehverluste hervorrufen. Ob aber schon im Frühsommer eine Sonnenbrille getragen werden muss, getönte Gläser ausreichen oder noch auf die Sonnenbrille verzichtet werden kann, hängt von der Intensität der Sonne ab.

Zu den natürlichen Schutzmechanismen der Augen zählen häufiges Blinzeln, Zusammenkneifen der Augen oder die Verengung der Pupillen, um möglichst wenig Licht an das innere Auge geraten zu lassen. Die Hornhaut und Augenlinse absorbieren dabei einen gewissen Teil der UV-Strahlen. Ein Teil erreicht aber fast ungehindert die Netzhaut. Insbesondere die Stelle des schärfsten Sehens, die Macula lutea (gelber Fleck), ist hiervon betroffen. Das kann zu photodynamischen oxidativen Schäden, wie Grauem Star oder altersbedingter Makuladegeneration (AMD), führen.

Ungeschützte Augen sind vermehrt der Zerstörung der Proteine auf der Netzhaut ausgesetzt, aus diesem Grund empfiehlt die Expertin Sonnenbrillen mit einem hohem Lichtschutzfaktor sowie der DIN-Norm entsprechend zu wählen.

Aronia als innere Sonnenbrille

Auch auf die vom Sonnenlicht gestressten Augen wirken die Antioxidantien der Aroniabeere: Sie stimulieren die Feinst-Durchblutung der Sinnesorgane und schützen diese vor oxidativem Stress. Zusätzlich zu ihren natürlichen Pflanzenfarbstoffen zeichnet sich die Aroniabeere durch einen hohen Anteil an Carotinoiden, Lutein und Zeaxanthin aus. Rechtzeitig eingesetzt und hoch dosiert können diese sogar eine beginnende Makuladegeneration stoppen.

Fazit: Aroniabeeren für inneren Sonnenschutz

Dass Beerenobst zellschützende Wirkungen auf den Körper hat, ist durch zahlreiche Studien nachgewiesen. „Die Zellschutzwirkung von Heidel- oder Himbeeren wird jedoch von der der Aroniabeere um Längen übertroffen“, sagt Höft. Verantwortlich dafür sind ihr besonders hoher Gehalt an Mangan, Vitamin K und Folsäure sowie an natürlichen Pflanzenfarbstoffen, den sogenannten Polyphenolen. Diese Vitalstoffe wirken als starke Radikalfänger und können die zellschädigende Wirkung von UV-Strahlen sowohl auf der Haut als auch an den Augen deutlich mildern.

Da viele sekundäre Pflanzenstoffe empfindlich auf Licht reagieren, empfiehlt Höft als „wunderbare Alternative zu frischen Beeren und Obst“, diese in Form von Bio-Direktsäften zu trinken. Um den körpereigenen Sonnenschutz mit wertvollen Antioxidantien aufzubauen und Zellschädigungen zu vermeiden, genügen bereits 100ml Aroniasaft täglich.

Der Rat der Expertin: „Achten Sie bei der Wahl der Aroniaprodukte unbedingt auf regionalen Anbau und Verarbeitung, wie Sie sie bspw. im Reformhaus finden.“ Zudem empfiehlt sie den Saft täglich, anfänglich mit Wasser oder anderen Säften verdünnt, zu sich zu nehmen. Die wertvollen Inhaltsstoffe der Aronia verbleiben in der Regel für 27 Stunden im Körper. Daher sollte man sie täglich zu sich nehmen.

Wir wünschen Ihnen einen herrlichen Sommer und bleiben Sie gesund!

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