Zu Silvester berichteten die Medien erstmals über gehäuft auftretende Lungenentzündungen unbekannter Ursache in der chinesischen Metropole Wuhan. Mittlerweile hat das Virus den vorläufigen Namen 2019-nCoV erhalten. Aktuell (03.02.2020) sind 17.393 Fälle bestätigt. 362 Erkrankte sind bisher verstorben. Die Sterblichkeitsrate scheint geringer zu sein, als bei SARS und MERS, ebenfalls durch Viren der Corona-Familie hervorgerufene Erkrankungen. Dennoch lohnt ein Blick darauf, ob sekundäre Pflanzenstoffe möglicherweise einen Beitrag zur Gesunderhaltung leisten können.

Übertragung von Corona Viren

Corona Viren zirkulieren in Tieren und mutieren dann so, dass sie vom Tier zum Menschen überspringen können. Nach heutigem Wissensstand scheint die Übertragung von Mensch zu Mensch durch Schmier- oder Tröpfcheninfektion zu erfolgen. Offensichtlich verbreitet sich das Virus sehr leicht, allerdings bereits während der Inkubationszeit von circa 12 Tagen. Die Sterblichkeitsrate scheint geringer zu sein als bei früheren Epidemien.

Grippeviren sind gefährlicher als Corona

Experten sehen gegenwärtig keine signifikante Gefährdung für Deutschland. Im Gegenzug verweisen sie auf einen viel höhere Anzahl an Influenza-Erkrankungen mit tödlichem Ausgang pro Jahr. Sie kritisieren, dass diese von der Öffentlichkeit scheinbar zu einem viel geringeren Maße wahrgenommen werden.

Dabei hat Mitte Januar auch die Grippewelle in Deutschland gerade erst begonnen. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts werden im Verlaufe von Grippewellen 5 – 20% der Bevölkerung angesteckt. Wie beim 2019-nCoV Virus scheinen Betroffene häufig Menschen mit einem geschwächten Immunsystem zu sein.

Studien zu sekundären Pflanzenstoffen gegen Grippeviren

Grippeviren wie auch Coronaviren entwickeln sich ständig weiter. In Bezug auf Grippeviren entstehen neue Stämme, die gegen verfügbare antivirale Medikamente resistent sind. Daher forschen Wissenschaftler an breitbandig wirkenden antiviralen Mitteln und untersuchen dabei auch immer wieder die Kraft sekundärer Pflanzenstoffe. Eine Studie zeigte die viruzide Wirkung von Aronia in Bezug auf den Influenza-Virus A. In vivo schützten vor allem zwei sekundäre Pflanzenstoffe, Ellagsäure und Myricetin, Mäuse vor dem Virus.

Park S (et al.): Aronia melanocarpa and its components demonstrate antiviral activity against influenza viruses. Korea 2013. Abstract online verfügbar: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24012672/

Andere Studien lassen vermuten, dass Catechine, ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe, potenziell gegen Influenza-Viren wirksam sein könnten.

You HL (et al.): Anti-pandemic influenza A (H1N1) virus potential of catechin and gallic acid. China 2017. Abstract online verfügbar: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29287704

Furushima D (et al.): Effect of Tea Catechins on Influenza Infection and the Common Cold with a Focus on Epidemiological/Clinical Studies Japan 2018. Online verfügbar: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6100025/

Studien zu sekundären Pflanzenstoffen gegen Corona Viren

In einer weiteren Studie wurde die Wirkung von sieben Flavonoiden auf SARS, einen Vorgänger des aktuellen Coronavirus, untersucht. Man kam zu dem Ergebnis, dass die Vermehrung der Coronaviren durch den Einsatz vieler unterschiedlicher sekundärer Pflanzenstoffe verhindert oder zumindest stark eingeschränkt werden kann.

Nguyen TT (et al.): Flavonoid-mediated inhibition of SARS coronavirus 3C-like protease expressed in Pichia pastoris. Korea 2012. Abstract online verfügbar: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22350287

Viren vorbeugen

Ganz allgemein lautet die Empfehlung, Ansteckung zu vermeiden. Dazu gehören:

  • das richtige Händewaschen,
  • das Niesen in die Armbeuge,
  • regelmäßiges Lüften der Räume.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen und überfüllte Räume.
  • Mindestens ebenso wichtig ist es, die Abwehrkräfte so gut wie möglich zu stärken.

Ernährung ist das A und O für ein starkes Immunsystem gegen Corona

Integrieren Sie so viele unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe in die tägliche Ernährung wie möglich. Mischen Sie Obst und Gemüse so bunt wie möglich. Nehmen Sie beides in Bio- oder sogar Demeter-Qualität zu sich. Verarbeiten Sie Obst und Gemüse möglichst wenig und achten Sie auf absolute Frische der Lebensmittel. Nur so kann Ihr Körper von so vielen Nährstoffen wie möglich profitieren. Natürlich darf dabei auch die Aronia nicht in Ihrer Ernährung fehlen. Neben dem bekannten hohen Gehalt an Anthocyanen und OPC scheinen weitere bioaktive Substanzen antiviral und auch das Immunsystem unterstützend zu wirken.

Unsere Empfehlung – Einen Monat Aronia-Intensivkur

Nehmen Sie täglich Aroniaprodukte zu sich. Kurmäßig empfehlen wir täglich, 300 ml Aronia Direktsaft verdünnt mit 600 ml eines guten Wassers zu sich zu nehmen. Trinken Sie nicht auf nüchternen Magen, idealerweise nach jeder Hauptmahlzeit 300 ml der Aroniaschorle.

Weitere Quellen

Menü